LPG

INSEK Storkow (Mark)

Zeitraum: Januar 2017 bis Februar 2018
Auftraggeber: Stadt Storkow (Mark)
Kurzbeschreibung: Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Stadt Storkow (Mark)

SWOT-Analyse für den Leitbildprozess Beelitz

Zeitraum: Oktober 2012 bis Februar 2013
Auftraggeber: Stadt Beelitz
Kurzbeschreibung: Erstellung einer SWOT-Analyse für den Leitbildprozess der Stadt Beelitz

-> Projektbeschreibung

Die Stadt Beelitz hat im Jahr 2012 den Auftakt für eine öffentliche Diskussion zur Entwicklung ihrer Stadt und der dazugehörigen Ortsteile bis ins Jahr 2025 gegeben. Die Ergebnisse sollten in einem Leitbild zusammengefasst werden.

Als Grundlage für die Ausgestaltung des Leitbildprozesses sollte eine SWOT-Analyse dienen, welche die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken insbesondere für die Handlungsfelder Stadt und Umwelt, Sicherheit und Ordnung, Bildung, soziale Infrastruktur und Generationen, Kultur, Freizeit, Tourismus und Sport, Energie und Wirtschaft sowie zentrale Verwaltung und Kooperation untersucht und bewertet. Die SWOT-Analyse basiert auf der Fortschreibung der Bestandsanalyse der Mittelbereichsentwicklungskonzeption (MEK) Werder (Havel) – Beelitz, die durch die LPG erstellt wurde.

Aufgrund dieser Vorkenntnisse wurde die LPG im Oktober 2012 damit beauftragt, die SWOT-Analyse in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber zu erarbeiten. Ziel war es, die vorrangigen Handlungsbedarfe samt einer Bewertung der Handlungsoptionen vor dem Hintergrund der gesamtstädtischen Entwicklungssperspektiven zu benennen und eine Empfehlung für die thematische Schwerpunktsetzung bei der weiteren Erarbeitung des Leitbildes zu formulieren. Die Ergebnisse wurden in einem Workshop der Öffentlichkeit vor- und zur Diskussion gestellt. Dabei wurden als die folgenden prioritären Handlungsfelder mit den dazugehörigen Handlungsoptionen herausgearbeitet:

Handlungsfeld prioritäre Handlungsoptionen
Stadt und Umwelt Schaffung von altersgerechtem Wohnraum
Fortführung Innenstadtbelebung/Sanierung
Energie und Wirtschaft Fachkräftesicherung
Ansiedlung Einzelhandel in der Innenstadt
fokussierte Energiepolitik/alternative Energien
Soziale Infrastruktur und Generationen Schaffung seniorengerechter Angebote
Ergänzung von Pflegeplätzen, Tagespflege
Schaffung generationenübergreifender Angebote
kontinuierliches Pflegemonitoring
Sicherung der Versorgung mit (Fach-)Ärzten

-> Kurzbeschreibung

Rahmenplan Neustadt (Dosse)

Zeitraum: November 2011 bis August 2012
Auftraggeber: Amt Neustadt (Dosse)
Kurzbeschreibung: Städtebaulicher Rahmenplan für das Bahnhofsumfeld von Neustadt (Dosse)

-> Projektbeschreibung


Der im Zentrum von Neustadt (Dosse) gelegene Bahnhof ist für viele Berufspendler und Einwohner der Verknüpfungspunkt im öffentlichen Verkehrsnetz. Für Besucher stellt er die Visitenkarte von Neustadt (Dosse) und der gesamten Kleeblattregion dar. Aufgrund zahlreicher städtebaulicher und funktionaler Defizite präsentiert sich der Bahnhofsbereich jedoch zum größten Teil ungeordnet und wenig attraktiv. Mit dem Blick auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Veränderungen des Mobilitätsverhaltens verfügt der Bahnhof aufgrund der zentralen Lage sowie der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Amtsverwaltung über ein hohes Potenzial für die Vorhaltung von Funktionen der Daseinsvorsorge. Die LPG wurde im November 2011 mit der Erarbeitung des städtebaulichen Rahmenplanes für den Bahnhofsbereich Neustadt (Dosse) beauftragt und erstellte diesen in Zusammenarbeit mit der BSG mbH.

Die Erarbeitung des Rahmenplanes beinhaltete folgende Arbeitsschritte:

  • städtebauliche Bestandsaufnahme (Baustruktur, Nutzungsstruktur, Eigentümer, Erschließung, Freiflächen),
  • Ermittlung und Darstellung von Defiziten und Potenzialen (Leerstände, Fehlnutzungen, Gestaltungsdefizite, Flächen- und Nutzungspotenziale),
  • Definition der Zielvorstellungen und skizzenhafte Darstellung von Alternativen,
  • Neuordnungskonzept mit Darstellung der städtebaulichen Weiterentwicklung des Gebiets,
  • Maßnahmenkatalog mit Darstellung der Handlungserfordernisse und
  • Umsetzungsstrategie.

Im Ergebnis des städtebaulichen Rahmenplans wurden konkrete Ziele und Maßnahmen, mit denen eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsumfeldes durch die Beseitigung städtebaulicher Missstände gelingen kann, benannt. Dazu gehörten u. a.

  • die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie des Busbahnhofes
  • der Abriss bzw. bei einer möglichen Nachnutzung die Sanierung des Bahnhofsgebäudes
  • die Nachnutzung des denkmalgeschützten Lokschuppens und
  • die Sicherung und Erweiterung des Nahversorgungsangebotes in Bahnhofsnähe.

-> Kurzbeschreibung

Stadtumbaustrategie Zehdenick

Zeitraum: Juni 2010 bis Oktober 2010
Auftraggeber: Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Erarbeitung einer Stadtumbaustrategie unter besonderer Beachtung des innerstädtischen gründerzeitlichen Altbauquartiers

-> Projektbeschreibung


Im Rahmen einer durch unser Büro durchgeführten Vor-Voruntersuchung für den Reuterkiez zur Prüfung des Einsatzes einer Erhaltungssatzung gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 BauGB wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung, das Vorhandensein eines baulichen Aufwertungspotenzials, eines Aufwertungsdrucks und eines sozialen Verdrängungspotenzials im Gebiet in verschiedenen Ausprägungen vorhanden sind.

Für die mögliche Einführung des sozialen Erhaltungsrechts sind jedoch vertiefende Untersuchungen als zweiter Verfahrensschritt erforderlich. Mit der Voruntersuchung wird dieser zweite Verfahrensschritt zur Festlegung eines sozialen Erhaltungsgebietes eingeleitet. Dazu werden folgende Fragestellungen beantwortet:

  • Wie setzt sich die zu schützende Wohnbevölkerung zusammen?
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der vorhandenen Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, dem Wohnungsangebot und der sozialen, grünen und verkehrlichen Infrastruktur?
  • Welche konkreten negativen städtebaulichen Folgen sind durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erwarten?
  • Welche Handlungserfordernisse bestehen im Gebiet und welche (Schutz-)Ziele können mit einer sozialen Erhaltungsverordnung verfolgt werden?
  • Wie ist das potenzielle Erhaltungsgebiet räumlich abzugrenzen, um innerhalb des Geltungsbereichs die Erreichung der aufgestellten Erhaltungsziele gewährleisten zu können?
  • Welche Auswirkungen kann die auf der Landesebene beschlossene Umwandlungsverordnung für das Quartier Reuterplatz entfalten, wenn es soziales Erhaltungsgebiet werden sollte?
  • Mit welchen Kriterien für Genehmigungen gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 kann die Durchsetzung der Erhaltungsziele ermöglicht und rechtssicher gewährleistet werden?

Im Ergebnis der Voruntersuchung wird somit festgestellt, ob sich die Ergebnisse der Vor-Voruntersuchung bestätigen lassen und somit die Anwendungsvoraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung vorliegen. Für diesen wahrscheinlicheren Fall wird eine räumlich klar abgegrenzte Gebietskulisse auf Blockebene vorgeschlagen und ein Satzungsentwurf einschließlich einer ausführlichen Begründung vorgelegt. Für einen wirkungsvollen und an den Erfordernissen orientierten Einsatz werden gebietsbezogene Genehmigungskriterien empfohlen. Falls die Anwendungsvoraussetzungen doch nicht vorliegen sollten, wird für die Öffentlichkeit und die Bezirkspolitik eine ausführliche Erläuterung erstellt.

-> Kurzbeschreibung

Stadtumbaustrategie Templin

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Stadtumbaustrategie für die Stadt Templin mit einem Planungshorizont bis 2020

-> Projektbeschreibung

Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes in das Stadtumbauprogramm aufgenommen und hat seit dem eine Reihe beispielgebender Maßnahmen umsetzen können. So fanden im Bereich Lychener Straße im Norden von Templin umfangreiche Teilrückbaumaßnahmen an den Plattenbauten und die Umgestaltung der Objekte in altengerechtes Wohnen statt. Dazu wurden u. a. Aufzüge ergänzt, barrierefreie Wohnungen geschaffen, Gemeinschaftsräume eingerichtet und Serviceleistungen integriert.

Die Maßnahmen in der Nordstadt wurden vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. als besonders zukunftsweisend benannt und mit dem Gütezeichen "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.
Referenzprojekte_Stadtentwicklung_stadtumbau templin_t_woba

Trotz dieses positiven Beispiels ist der Anpassungsprozess des Wohnungsmarktes an die demografischen Herausforderungen in Templin noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund ist der Stadtumbau weiter fortzuführen. Um die planerischen Grundlagen für die weitere Arbeit zu schaffen und zu ermitteln, welche Stadtquartiere im Planungszeitraum 2020 im Fokus stehen, hat die LPG unter Beteiligung der größten Wohnungsunternehmen von Templin eine Stadtumbaustrategie erarbeitet.

 

-> Kurzbeschreibung

Stadtumbaustrategie Strausberg

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Strausberg
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Strategie zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden stadtentwicklungspolitischen Aufgaben im Bereich Stadtumbau

-> Projektbeschreibung

 
Seit Inkrafttreten des Programms Stadtumbau Ost „Für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ im Jahr 2001 beschäftigt sich die Stadt Strausberg intensiv mit dem Thema Stadtumbau und reichte im Jahr 2002 einen entsprechenden Wettbewerbsbeitrag ein. Zunächst zählte Strausberg nicht zu den 34 ausgelobten Preisträgern, wurde jedoch vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung zur Beteiligung an der Neuauflage des Bund-Länder-Förderprogramms im Jahr 2009 aufgefordert.

Die notwendige Voraussetzung für die Beteiligung am Stadtumbau 2010-2016 ist ein INSEK als übergeordnete, Handlungsfelder übergreifende Konzeption und eine Stadtumbaustrategie mit dem Schwerpunkt Wohnen. Die Notwendigkeit an der Beteiligung am Stadtumbau besteht u. a. darin, dass der demografische Wandel auch an Strausberg nicht spurlos vorüberging. Zwar konnten die erheblichen Bevölkerungsverluste der Nachwendejahre um die Jahrtausendwende zunächst gestoppt werden, dennoch setzt sich der negative Bevölkerungstrend bis dato - wenn auch in abgeschwächter Form - fort.

Mit der Stadtumbaustrategie verfolgte die Stadt das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft mittel- bis langfristig Strategien zu entwickeln, die im Vergleich zu anderen Brandenburger Städten noch stabile städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Situation auch zukünftig aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Dazu war es notwendig, in Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung und unter Berücksichtigung der Prognosen, geeignete Maßnahmen zu treffen, um zukünftige Wohnungsmarktprobleme frühzeitig zu vermeiden. Ziel der durch die LPG erstellten Stadtumbaustrategie waren strategische Entscheidung darüber, welche Entwicklung in den einzelnen Stadtquartieren zukünftig eingeschlagen werden sollte und welche konkreten Abriss-, Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen für die Sicherung eines jeden Stadtquartiers erforderlich sind. Als Stadtumbaugebiete wurden dabei die Hegermühle sowie Strausberg Ost festgelegt. Neben Abrissen umfasste der Maßnahmenkatalog auch eine Vielzahl an Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld und Anpassungsmaßnahmen bei der sozialen Infrastruktur.

-> Kurzbeschreibung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Berlin-Buch

Zeitraum: April 2008 bis Februar 2009
Kooperationspartner: Bezirksamt Pankow, Max-Delbrück-Centrum, Wohnungsun-ternehmen, Berlin-Buch BiotechPark Management GmbH
Kurzbeschreibung: Im Rahmen eines Studienprojektes am Institut für Regionalplanung der TU Berlin erfolgte unter Leitung von Roland Schröder und in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Berlin-Buch.

-> Projektbeschreibung


Um Berlin-Buch als Stadtumbaukulisse im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ zu aktivieren und damit gefördertes Gebiet in der Städtebauförderung zu werden, wurde vom Senat und dem Bezirk Pankow im Jahr 2008 die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz INSEK, ist die Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln. Dazu ist die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und eine Prioritätensetzung auf ausgewählte Schlüsselmaßnahmen erforderlich.

Die Erarbeitung des INSEK erfolgte im Zusammenhang mit einem von Roland Schröder geleiteten Studienprojekt an der TU Berlin. Als Grundlage für die Erarbeitung konkreter (Schlüssel-)Maßnahmen wurden zunächst die Rahmenbedingungen auf Ebene neun kleinräumiger Gebietskulissen in den Handlungsfeldern Bevölkerungsentwicklung, Wohnen, Verkehr, Natur und Umwelt, soziale Infrastruktur sowie lokale Ökonomie intensiv analysiert. Im Rahmen einer SWOT-Analyse wurde anschließend die Situation in den einzelnen Handlungsfeldern bewertet und Handlungsbedarfe und Schwerpunkte definiert.

Im Ergebnis wurden eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen entwickelt und daraus drei Schlüsselmaßnahmen abgeleitet, denen eine besondere Bedeutung für die Entwicklung Buchs zukommt. Schlüsselmaßnahme I bezieht sich dabei auf die Weiterentwicklung und Stärkung des Zentrums von Buch, Schlüsselmaßnahme II sieht die Entwicklung eines Grünzuges mit Rad- und Fußweg auf den Flächen der ehemaligen Industriebahn im Vordergrund und Schlüsselmaßnahme III beinhaltet eine Gesamtmaßnahme zur Aufwertung des Quartiers Buch IV. Das Gebiet hat eine hohe Bedeutung als Wohnquartier für Buch, ist jedoch weitgehend unsaniert. Die Ergebnisse aus dem INSEK wurden mit der Bezirksverwaltung Pankow in mehreren Terminen abgestimmt.

-> Kurzbeschreibung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Templin

Zeitraum: Mai 2007 bis Dezember 2007
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Kernstadt Templin

-> Projektbeschreibung


Im Jahr 2006 wurde durch die Brandenburger Landesregierung die Neuausrichtung der Förderpolitik beschlossen. Zukünftig ist die Konzentration der Fördermittel auf die Regionalen Wachstumskerne und Stadtumbaustädte vorgesehen. Das Vorliegen eines INSEK ist dabei die Grundlage und die planerische Voraussetzung für eine finanzielle und organisatorische Unterstützung der Stadtentwicklung durch das Land Brandenburg.

Die Stadt Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des wohnungswirtschaftlichen und -politischen Konzeptes in das Bundesprogramm Stadtumbau Ost aufgenommen und hat im direkten Anschluss die LPG mit der Erstellung eines INSEK beauftragt. Im INSEK Templin werden sektorale städtische Planungen in einer Gesamtstrategie gebündelt und dabei klare Prioritäten auf ausgewählte Schlüsselmaßnahmen gesetzt. Die erarbeitenen Ziele und Maßnahmen stehen dabei im Einklang mit den europäischen und landespolitischen Zielstellungen der Stadtentwicklungspolitik und sind auf eine langfristige Tragfähigkeit in Bezug auf die demografische Entwicklung in der Stadt ausgerichtet. Im Ergebnis des INSEK wurden als Schlüsselmaßnahmen die

  • Nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der Kurortqualität im erweiterten historischen Stadtkern und
  • Wasser, Wald, Wellness im Süden Templins

sowie weitere drei potenzielle Schlüsselmaßnahmen erarbeitet, deren Umsetzung für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. Die Schlüsselmaßnahmen setzen sich aus prioritären Einzelmaßnahmen zusammen und haben für die Stadtentwicklung Templins eine herausragende Bedeutung. Alle Maßnahmen wurden im Rahmen dreier Foren mit einer breiten (Fach-)Öffentlichkeit abgestimmt.Das INSEK stellt damit für die Stadt Templin den zukünftigen Handlungsrahmen für die weitere Entwicklung der (Innen-)Stadt dar.

-> Kurzbeschreibung

Rahmenplan Neubrandenburg

Zeitraum: April 2003 bis September 2003
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Neubrandenburg
Kurzbeschreibung: In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg erarbeiteten Studierende der TU Berlin unter Leitung von Roland Schröder eine Fortschreibung des Rahmenplanes für die Neubrandenburger Innenstadt.

-> Projektbeschreibung

 
Im Jahr 1992 wurde von der Stadt Neubrandenburg ein städtebaulicher Rahmenplan für die Innenstadt Neubrandenburgs aufgestellt, der 1998 das erste Mal fortgeschrieben wurde. Im Jahr 2003 nahm das Studienprojekt unter Leitung von Roland Schröder die zwischenzeitlich veraltete Planung zum Anlass, die Fortschreibung des Rahmenplanes zum Inhalt der Projektarbeit zu machen.

Inhalt des Rahmenplanes ist neben der Auswertung vorhandener Planungen und einer sehr umfangreichen Bestandsanalyse ein Neuordnungskonzept für die Neubrandenburger Innenstadt. Das Neuordnungskonzept umfasst ein Nutzungskonzept für die Blöcke der Innenstadt, Vorschläge zu Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen, einen Entwurf für die Freiflächenplanung sowie eine Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt. Bei der Erarbeitung der Maßnahmen wurde ganz bewusst ein stärkerer Fokus auf die Aufwertung von Gebäuden und Wohnumfeldern gelegt und nur in geringem Maße Abriss- bzw. Rückbaumaßnahmen empfohlen. Die Konzepterstellung wurde von einer intensiven Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg begleitet.

-> Kurzbeschreibung

Stadtumbaukonzept Eisenhüttenstadt

Zeitraum: April 2002 bis Juli 2002
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt
Kurzbeschreibung: Das Stadtumbaukonzept wurde im Rahmen eines Studienprojektes unter Leitung von Roland Schröder an der TU Berlin erstellt und beinhaltet Stadtteilkonzepte für drei Teilgebiete des „Wohnkomplexes VI“ in Eisenhüttenstadt.

-> Projektbeschreibung


Im Rahmen eines Studienprojektes am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin wurde von rund 15 Studierenden ein Stadtumbaukonzept für Eisenhüttenstadt erarbeitet. Das Konzept wurde dabei nach den inhaltlichen und formalen Vorgaben für Wettbewerbsbeiträge der sich am Stadtumbauprozess beteiligenden Städte erstellt. Neben einem eigenen Leitbild und einem übergreifenden gesamtstädtischen Konzept für Eisenhüttenstadt entwickelte das Projekt in Arbeitsgruppen für die drei Teilgebiete „Holzwolle“ und „Mittelschleuse“ sowie den südlichen Teil des „Wohnkomplex VI“ Stadtteilkonzepte in Form von Rahmenplanentwürfen. Dazu wurde eine Exkursion nach Eisenhüttenstadt vorgenommen, um eine ausführliche Bestandsaufnahme durchzuführen. Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt erstellt.

-> Kurzbeschreibung

Kooperationsmanagement „Uckermärker Seenlandschaft“

Zeitraum: laufend (seit Oktober 2012)
Auftraggeber: Stadt Templin, Stadt Lychen, Amt Gerswalde, Gemeinde Boitzenburger Land
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses im Mittelbereich Templin

-> Projektbeschreibung


Die Städte Templin und Lychen sowie das Amt Gerswalde und die Gemeinde Boitzenburger Land bilden eine interkommunale Kooperationsgemeinschaft zur Sicherung mittelzentraler Funktionen im Mittelbereich Templin. Ziel der Kooperation ist die Sicherung sowie die gemeinsame Planung und Bereitstellung von Leistungen der mittelzentralen Daseinsvorsorge für den gemeinsamen Verflechtungsbereich.

Zur Unterstützung und Koordination der Arbeit in der Kooperation wurde die LPG im Oktober 2012 mit dem Kooperationsmanagement beauftragt. Die Aufgaben des Kooperationsmanagements liegen vor allem in

  • der Moderation von Abstimmungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen,
  • der Mitarbeit bei der Umsetzung von gemeinsamen planerischen Grundlagen der Kooperation,
  • der Entwicklung und Umsetzung weiterer interkommunaler Kooperationen,
  • der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung von Bürgern sowie von Institutionen in der Region sowie
  • der Vorbereitung auf eine mögliche Evaluation der Kooperation durch das Land Brandenburg.

Der Fokus der Tätigkeit des Kooperationsmanagements lag bisher insbesondere auf der Koordination der Gesamtmaßnahme im Programm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke". Als Planungsgrundlage dient hierfür die von der LPG erstellte Entwicklungskonzeption für den Mittelbereich Templin (MEK). Auf Basis der in der MEK aufgeführten Maßnahmen und der daraus entwickelten städtebaulichen Zielplanung werden durch die LPG Kosten- und Finanzierungsübersichten für die Gesamtmaßnahme einschließlich laufender Fortschreibungen sowie die Antragsunterlagen für die Programmjahre zusammengestellt. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Bewilligungsstellen und anderen Behörden.

Neben der Begleitung der Gesamtmaßnahme im Programm KLS hat die LPG im Rahmen des Kooperationsmanagements an der Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der MEK gearbeitet. Ende 2012 verständigten sich die Netzwerkpartner darauf, die Zusammenarbeit zunächst auf die Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus und Gefahrenabwehr zu fokussieren, da diese den größten Handlungsbedarf aufweisen. In diesem Zusammenhang wurde eine Unternehmensbefragung zum Thema Fachkräftemangel im Mittelbereich Templin durchgeführt und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die Kommunen abgeleitet. Darüber hinaus hat sich eine AG Brandschutz gebildet, die in regelmäßigen gemeinsamen Gesprächen, die Sicherstellung und Weiterentwicklung des Brandschutzes erörtert.

Nachfolgendes Plakat fasst die Aktivitäten des Kooperationsverbundes in den letzten Jahren zusammen:

-> Kurzbeschreibung

Stadt-Umland-Wettbewerb Strausberg

Zeitraum: März 2015 bis Oktober 2015
Auftraggeber: Stadt Strausberg
Kurzbeschreibung: Erstellung eines interkommunalen strategischen Konzeptes als Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb und Initiierung der interkommunalen Kooperation

-> Projektbeschreibung

 

Die Städte Strausberg und Müncheberg, die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf sowie das Amt Märkische Schweiz beabsichtigen, die interkommunale Zusammenarbeit untereinander weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Dazu wurde die LPG mit der beratenden Begleitung und Steuerung der interkommunalen Kooperation sowie mit der Erstellung eines interkommunalen strategischen Konzeptes einschließlich konkreter Maßnahmen und Projekte als Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb beauftragt.

Mit der Weiterentwicklung der interkommunalen Kooperation wollen die Kommunen den Grundsätzen 2.10 und 2.12 (G) des LEP B-B entsprechen und gegebenenfalls weiteren Partnern die Mitarbeit ermöglichen. Die Zusammenarbeit soll erfolgen, um abgestimmte Entwicklungen für die wesentlichen Handlungsfelder der gehobenen mittelzentralen Daseinsvorsorge zu ermöglichen und die Infrastrukturentwicklung auf räumliche Schwerpunkte zu konzentrieren. Insbesondere in den Themenfeldern Gesundheit, Infrastruktur und Umwelt, Mobilität und Energie sowie Wirtschaft und Tourismus beabsichtigen die Partner eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit.

-> Kurzbeschreibung

Aufbau Kooperation Mittelbereich Neuenhagen

Zeitraum: Oktober 2009 bis März 2010
Auftraggeber: Gemeinde Neuenhagen, Gemeinde Hoppegarten, Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
Kurzbeschreibung: Beratung beim Aufbau der interkommunalen Kooperation im Mittelbereich Neuenhagen

-> Projektbeschreibung

Die Gemeinden Neuenhagen, Hoppegarten, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf gehören seit Inkrafttreten des LEP B-B im Mai 2009 zu dem Mittelbereich des neuen Mittelzentrums Neuenhagen. Die Kommunen verständigten sich unmittelbar nach Ausweisung des Mittelzentrums darauf, eine interkommunale Kooperation aufzubauen und damit den Grundsätzen 2.10 und 2.12. des LEP B-B zu entsprechen. Ziel ist es, in den wesentlichen Bereichen der gehobenen mittelzentralen Daseinsvorsorge die Entwicklungen abzustimmen und gemeinsam zu gestalten.

Die LPG unterstützte den Mittelbereich Neuenhagen im Zeitraum Oktober 2009 bis März 2010 bei diesem Vorhaben. Im Rahmen der Beratung wurden mögliche Felder für Kooperationen herausgearbeitet, die Steuerung und Moderation der interkommunalen Kooperation in der Anfangsphase unterstützt und ein erster Entwurf für einen Kooperationsvertrag erstellt.

-> Kurzbeschreibung

Tourismuskonzept für die Kleeblatt-Region

Zeitraum: Mai 2009 bis April 2010
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse, Gemeinde Gumtow, Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse)
Kurzbeschreibung: Erstellung einer Tourismuskonzeption für die Kleeblatt-Region

-> Projektbeschreibung

 
Der Tourismus spielt für die wirtschaftliche Entwicklung der Kleeblatt-Region eine wesentliche Rolle. Das derzeitige touristische Angebot ist sowohl quantitativ als auch thematisch äußerst vielfältig, wird bislang jedoch noch zu stark auf Basis der Einzelangebote entwickelt und vermarktet. Die Potenziale, die sich aus einer stärkeren Zusammenarbeit der kulturellen und touristischen Einrichtungen in der Region ergeben würden, wurden bislang noch nicht ausreichend genutzt.

Mit der gemeinsamen Tourismuskonzeption für die Kleeblatt-Region wurde eine Grundlage dafür geschaffen, diese Schwäche zu beheben und die Region gezielt zu entwickeln. Oberstes Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität durch qualitative, vielfältige sowie untereinander abgestimmte und vernetzte Angebote zu erhöhen. Dazu ist es erforderlich, die Einzelangebote zusammenzuführen, Angebote und Veranstaltungen stärker abzustimmen und die Vermarktung konsequent auf die Stärken und Besonderheiten der Region auszurichten. Um dies zu erreichen, ist ein Bestandteil der Tourismuskonzeption auch die Entwicklung einer geeigneten Organisationsstruktur.

Die endgültige Fassung der Konzeption (Stand April 2010) kann auf der gemeinsamen Internetseite der Kleeblatt-Region www.kleeblattregion.de unter "Kooperation" - "Downloads" heruntergeladen werden.

-> Kurzbeschreibung

Konzeption zur Kooperation der Museen im Mittelbereich Kyritz

Zeitraum: April 2009 bis November 2009
Auftraggeber: Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg
Kurzbeschreibung: Ermittlung von Kooperationsmöglichkeiten der Museen in der Kleeblattregion

-> Projektbeschreibung

Die Museenlandschaft in der Kleeblattregion ist sehr vielfältig und deckt unterschiedliche Themen ab. Das Spektrum reicht von Technischen Denkmälern, über Heimatmuseen und ein Kloster bis hin zu sehr spezifischen Sammlungen wie der Ritter Kalebuz in Kampehl. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Museen jedoch sehr unterschiedlich entwickelt und aufbereitet. Eine Vernetzung findet bislang nur in Ansätzen statt.

Ziel ist deshalb die verstärkte Vernetzung und Kooperation der Museen der Kleeblattregion. In einem öffentlichen Workshop Ende 2008 in Kyritz wurde von einer Vielzahl der Teilnehmer die Gründung eines Museumsverbundes befürwortet. Die LPG war damit beauftragt, mögliche Kooperationsmodelle zu entwickeln und auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen.

Die Konzeption kann auf der gemeinsamen Internetseite der Kleeblatt-Region www.kleeblattregion.de unter "Kooperation" - "Downloads" heruntergeladen werden.

-> Kurzbeschreibung

Brandschutz in Oberhavel-Nord

Zeitraum: Juli 2008 bis September 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Ermittlung von Kooperationspotenzialen im Bereich Brandschutz für den Mittelbereich des kooperativen Mittelzentrums Gransee-Zehdenick

-> Projektbeschreibung

 
Die Erarbeitung einer Konzeption zum Thema Brandschutz erfolgte im Rahmen des Kooperationsmanagements Gransee-Zehdenick. Kern der Untersuchung war die Identifizierung möglicher Kooperationsfelder im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes. Dabei lag das besondere Augenmerk auf den Themen

  • Nachwuchsförderung und -entwicklung,
  • gemeinsame Nutzung von Gerätschaften und Übungsanlagen,
  • Zusammenarbeit bei der Grundausbildung von Feuerwehrangehörigen sowie
  • Informationsaustausch auf Ebene der Führungskräfte.

Die Konzeption wurde Ende 2008 dem Kooperationsrat Gransee-Zehdenick vorgestellt und im Anschluss von diesem beschlossen.

-> Kurzbeschreibung

Bibliothekenverbund Oberhavel-Nord

Zeitraum: Juni 2008 bis August 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Prüfung von Möglichkeiten der Zusammenarbeit der öffentlichen Bibliotheken im Kooperationsraum Gransee-Zehdenick

-> Projektbeschreibung

 

Im Rahmen der interkommunalen Kooperation zwischen dem kooperativen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick und dem dazugehörigen Mittelbereich ist ein hohes Kooperationspotenzial bei den öffentlichen Bibliotheken ermittelt worden. Die LPG wurde im Rahmen des Kooperationsmanagements beauftragt, die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit der Bibliotheken zu prüfen und zu initiieren. Dazu wurden

  • die Bestände der Bibliothekstandorte auf ihre Medienanzahl und Medienform hin untersucht,
  • die Zahl der Nutzer und die Nutzergruppen identifiziert,
  • ein Vergleich der jeweiligen Bibliothekssoftware durchgeführt,
  • die personelle und finanzielle Ausstattung der Standorte untersucht und
  • die Vermarktungsaktivitäten bewertet.

Die Analyse der Bestandssituation ergab das größte Kooperationspotenzial und die besten Umsetzungsperspektiven bei der Zusammenführung der Medien aller drei öffentlichen Bibliotheken in einem Online-Katalogverbund. Die Einrichtung dieses kommunalen Bibliothekenverbundes und die Finanzierung der notwendigen Investitionskosten durch den Kooperationsfonds wurden im Herbst 2008 durch den Kooperationsrat Gransee-Zehdenick beschlossen. 2010 erfolgte die Umsetzung des Projektes.

-> Kurzbeschreibung

Kooperationsmanagement Kleeblatt-Region

Zeitraum: April 2008 bis Dezember 2012
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses in der Kleeblatt-Region

-> Projektbeschreibung

 

Im Auftrag der Stadt Kyritz, dem Amt Neustadt (Dosse) und der Gemeinden Wusterhausen/Dosse und Gumtow übernahm die LPG von April 2008 bis Dezember 2012 für die Kleeblatt-Region das Kooperationsmanagement. Ziele des Managements sind
  • die Verknüpfung der Prozesse der interkommunalen Kooperation,
  • die Umsetzung der Ansätze aus dem raumordnerischen Konzept und dem Kooperationsvertrag,
  • die Ausarbeitung des jährlichen Ziele-Maßnahmen-Kataloges,
  • die Öffentlichkeitsarbeit und die Beteiligung von Bürgern und Institutionen sowie
  • die Erstellung eines Integrierten Verkehrskonzeptes.

Das Jahr 2008 diente insbesondere der Identifizierung von Kooperationsprojekten im Rahmen eines Ziele-Maßnahmen-Kataloges sowie der Erstellung des integrierten Verkehrskonzeptes für die Kleeblatt-Region. Im November 2008 fand in diesem Zusammenhang ein Workshop mit rund 60 Teilnehmern in Kyritz statt, bei dem die Ideen für Kooperationsprojekte intensiv diskutiert und die Maßnahmen des Verkehrskonzeptes durch die LPG  vorgestellt wurden [Link]. Als ein wichtiges Kooperationsprojekt des Kleeblatts fand im Oktober 2008 zum ersten Mal die gemeinsame Ausbildungs- und Perspektivenmesse „PERSPECTA“ in Kyritz statt.

Die Jahre 2009 und 2010 wurden dazu genutzt, weitere konzeptionelle Grundlagen zu schaffen (Museumskonzept, Tourismuskonzept) und erste Maßnahmen umzusetzen. Über den Fortgang der Kooperation wurde die Öffentlichkeit am 14.11.2009 in dem zweiten Workshop des Kleeblatt-Verbundes informiert.

In Jahren 2011 und 2012 wurde die Zusammenarbeit zwischen den Mittelbereichskommunen des Kleeblatts mit Hilfe und Begleitung der LPG weiter intensiviert. Es wurde ein noch stärkerer Fokus auf die gemeinsame Umsetzung von Maßnahmen gelegt, die in einem gemeinsamen öffentlichen Workshop im November 2011 in Kyritz diskutiert wurden. Für weitere Informationen zur Kooperation bitte auf folgendes Bild klicken:

Referenzprojekte_Interkommunale_Kooperation_koma kleeblatt_t_website

Zum Anlass des fünfjährigen Bestehens der Kleeblattkooperation wurde durch die LPG eine Broschüre erstellt, die einen Überblick über die Zusammenarbeit im Kleeblattverbund seit 2007 dokumentiert. Sie fasst noch einmal die Strukturen und Ziele der Kooperation zusammen und gibt vor allem einen Überblick über die erreichten Arbeitsergebnisse und Leistungen. Zum Download der Broschüre bitte auf folgendes Bild klicken.

Referenzprojekte_Interkommunale_Kooperation_broschre kleeblattregion

-> Kurzbeschreibung

Kooperationsmanagement Gransee-Zehdenick

Zeitraum: Juli 2007 bis September 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses in Oberhavel-Nord

-> Projektbeschreibung

 
Die LPG hat für das erste Jahr der vertraglich vereinbarten Kooperation zwischen dem Amt Gransee und Gemeinden, der Stadt Zehdenick und der Stadt Fürstenberg/Havel die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses im Rahmen eines Kooperationsmanagements übernommen. Ziel des Kooperationsmanagements war es, in der Region dauerhafte, sich selbst tragende Strukturen zu etablieren, die die Umsetzung der Ziele des raumordnerischen Konzeptes und des Kooperationsvertrages unter enger Beteiligung der Stadt Fürstenberg/Havel ermöglichen. Perspektivisch war vorgesehen, das Kooperationsmanagement auf eine Regionale Entwicklungsgesellschaft (REG) zu übertragen und somit die Ausgestaltung der Kooperation künftig durch Akteure aus der Region vornehmen zu lassen. Das Kooperationsmanagement im diente folglich

  • dem Aufbau der REG, die sukzessive die Aufgaben des Kooperationsmanagements übernimmt und den Kooperationsfonds verwaltet,
  • der Vorbereitung und Erstellung des Ziele-Maßnahmen-Katalogs für das Jahr 2008 sowie dem Ausblick auf die Jahre 2009 und 2010,
  • der Profilbildung im Bereich der Schulen sowie der Abstimmung und Koordinierung der Kulturarbeit,
  • dem Aufbau einer funktionstüchtigen verkehrlichen Verbindung untereinander, insbesondere durch die konzeptionelle Ausgestaltung einer direkten Busverbindung zwischen Gransee und Zehdenick,
  • der Moderation von Abstimmungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen sowie
  • der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung von Bürgern sowie von Institutionen in der Region.

Für den gemäß des Kooperationsvertrages gegründeten Kooperationsrat im Mittelbereich des Mittelzentrums in Funktionsteilung Gransee-Zehdenick verfasste die LPG im Jahr 2007 darüber hinaus die Geschäftsordnung.

-> Kurzbeschreibung

Kooperationsvertrag Kyritz-Wusterhausen/D.-Neustadt (D.)

Zeitraum: März 2007 bis Juli 2007
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse
Kurzbeschreibung: Vertragsentwurf zur Ausgestaltung der interkommunalen Kooperation in der Kleeblatt-Region

-> Projektbeschreibung


Auf Basis des raumordnerischen Konzeptes für die Kleeblatt-Region wurde von der LPG im Frühjahr 2007  ein "Kooperationsvertrag über die Bildung einer Verantwortungsgemeinschaft zur Sicherung mittelzentraler Funktionen im Mittelbereich des Mittelzentrums Kyritz" verfasst. Das Hauptaugenmerk der Kooperation liegt dabei auf der Sicherung und Entwicklung überörtlicher Versorgungsfunktionen sowie auf der wirtschaftlichen Stabilisierung der Region. Bestehende zentralörtliche Einrichtungen sollen durch die Kooperation langfristig vorgehalten und qualitativ weiterentwickelt werden.
Die Kooperation soll vornehmlich in den Handlungsfeldern

  • Bildung,
  • Gesundheit und soziale Versorgung,
  • Wirtschaft, Einzelhandel und Tourismus,
  • Kultur sowie
  • Verkehr und Siedlungsentwicklung
erfolgen. Das Gremium der interkommunalen Kooperation – der Kooperationsrat – wird aus den Hauptverwaltungsbeamten sowie politischen Vertretern der Mitgliedskommunen gebildet. Die Arbeitsweise des Kooperationsrates ist in der Geschäftsordnung festgehalten, welche ebenfalls durch die LPG erstellt wurde. Ein Kooperationsfonds bildet die finanzielle Grundlage für Kooperationsprojekte.
Der Kooperationsvertrag wurde intensiv beraten und von den zuständigen kommunalen Gremien mit einigen Ergänzungen beschlossen. Am 04. Juli 2007 wurde der Vertrag feierlich im Rathaus von Wusterhausen/Dosse unterzeichnet. Weitere Informationen zur Kooperation im Kleeblatt finden sich unter www.kleeblattregion.de.
Referenzprojekte_Interkommunale_Kooperation_kooperationsvertrag kleeblatt_t_vertrag

-> Kurzbeschreibung

Kooperationsvertrag Gransee-Zehdenick

Zeitraum: November 2006 bis Mai 2007
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Vertragsentwurf zur Ausgestaltung der interkommunalen Kooperation im funktionsteiligen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick

-> Projektbeschreibung

 
Im Jahr 2006/07 hat die LPG einen Kooperationsvertrag für das Amt Gransee und Gemeinden und die Stadt Zehdenick erstellt. In diesem raumordnerischen Vertrag werden

  • die Ziele für ein Mittelzentrum in Funktionsteilung definiert,
  • die Aufteilung der relevanten mittelzentralen Funktionen vereinbart,
  • Strategien zur Mentalitätsbildung in der Region beschlossen,
  • eine die künftige Kooperation tragende Struktur festgelegt,
  • die Verwendung bzw. Vergabe von Finanzmitteln, die aus der zentralörtlichen Einstufung resultieren, vorläufig geregelt sowie
  • Vereinbarungen für das weitere Vorgehen zur Umsetzung der interkommunalen Kooperation in verschiedenen Handlungsfeldern getroffen.

In diesem Sinne wird die Teilung der Aufgaben, die künftige Funktionswahrnehmung, die Verteilung von Kompetenzen festgeschrieben sowie die Schaffung neuer öffentlicher Verwaltungsstrukturen angestrebt. Die Inhalte und Festsetzungen des Kooperationsvertrages wurden mit den Vertretern der Stadt Fürstenberg/Havel, des Landkreises Oberhavel, der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung abgestimmt und anschließend in den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt und erläutert. Für die Region wurde zuvor im Raumordnerischen Konzept ein raumordnerisches Gesamtleitbild entwickelt und konkrete Empfehlungen für die Zuweisung von Aufgaben und Funktionen vorgenommen, auf deren Basis ein Vorschlag für die zentralörtliche Einstufung erfolgte.

-> Kurzbeschreibung

Programmbetreuung KLS im Mittelbereich Templin

Zeitraum: laufend (seit Oktober 2012)
Auftraggeber: Stadt Templin, Stadt Lychen, Gemeinde Boitzenburger Land, Amt Gerswalde
Kurzbeschreibung: Programmbetreuung im Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke"

-> Projektbeschreibung

 
Die erste über KLS geförderte Maßnahme war die durch die LPG erstellte Entwicklungskonzeption für den Mittelbereich Templin. Im Jahr 2012 wurde die LPG dann mit dem Kooperationsmanagement beauftragt, im Rahmen dessen vor allem auch die Koordination der Gesamtmaßnahme im Programm KLS erfolgt. Zu den Aufgaben der LPG gehören in diesem Zusammenhang

  • die Erarbeitung von Kosten- und Finanzierungsübersichten für die Gesamtmaßnahme einschließlich laufender Fortschreibungen,
  • die Erstellung von Sachstandsberichten,
  • die Zusammenstellung der Antragsunterlagen für die Programmjahre,
  • die Mitarbeit bei der Erarbeitung von Finanzierungsmodellen für Einzelvorhaben,
  • die Zusammenarbeit mit den Bewilligungsstellen und anderen Behörden und
  • die Dokumentation und das Berichtswesen und
  • Monitoringberichte.

Seit dem Jahr 2012 werden im Mittelbereich Templin kontinuierlich Projekte mit Hilfe von KLS umgesetzt. Dazu gehören

  • die Sanierung Kita/Hort Boitzenburg,
  • die Sanierung der Grundschule und des Sportplatzes Egelpfuhl in Templin,
  • die Sanierung des Grundschulpavillons und der Turnhalle in Gerswalde,
  • die Sanierung des MultikulturellenCentrums in Templin,
  • der Umbau eines Objektes zu einem Ärztehaus in Gerswalde und
  • die Erstellung weiterer Planungsgrundlagen (z. B. Ortsentwicklungskonzept Boitzenburg).

In 2017 ist die Sanierung und der Umbau des Ratsecks in Lychen zu einem Gesundheits- und Bürgerhaus sowie die Sanierung weiterer Kindertagesstätten vorgesehen.

-> Kurzbeschreibung

Abschlussbericht Stadtumbau Ost – Templin

Zeitraum: September 2013 bis November 2013
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Erstellung eines Abschlussberichtes zur Gesamtmaßnahme im Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost für die Stadt Templin

-> Projektbeschreibung

 

Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des im Jahr 2006 erarbeiteten wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes (WWK) in das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost I (Förderperiode 2002 bis 2010) aufgenommen. Mithilfe von Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes Brandenburg wurden seitdem eine Reihe beispielgebender Maßnahmen umgesetzt.

Auf der Grundlage des seit 2009 regelmäßig einmal im Jahr durchgeführten Stadtumbaumonitorings und der aktuell geringen Leerstandsquoten der Wohnungsunternehmen hat das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) den Stadtumbau in Templin im August 2013 für beendet erklärt. Neben der Schlussabrechnung hat die Gemeinde gemäß Städtebauförderungsrichtlinie einen Abschlussbericht, der die Durchführung der Gesamtmaßnahme in Templin dokumentiert, vorzulegen. Der durch die LPG mbH erstellte Abschlussbericht dient als Nachweis für einen erfolgreichen Mitteleinsatz und die zielgerichtete Umsetzung der mit der Wohnungswirtschaft und den Fördergebern abgestimmten Maßnahmen.

-> Kurzbeschreibung