LPG

Rahmenplan Neustadt (Dosse)

Zeitraum: November 2011 bis August 2012
Auftraggeber: Amt Neustadt (Dosse)
Kurzbeschreibung: Städtebaulicher Rahmenplan für das Bahnhofsumfeld von Neustadt (Dosse)

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Der im Zentrum von Neustadt (Dosse) gelegene Bahnhof ist für viele Berufspendler und Einwohner der Verknüpfungspunkt im öffentlichen Verkehrsnetz. Für Besucher stellt er die Visitenkarte von Neustadt (Dosse) und der gesamten Kleeblattregion dar. Aufgrund zahlreicher städtebaulicher und funktionaler Defizite präsentiert sich der Bahnhofsbereich jedoch zum größten Teil ungeordnet und wenig attraktiv. Mit dem Blick auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Veränderungen des Mobilitätsverhaltens verfügt der Bahnhof aufgrund der zentralen Lage sowie der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Amtsverwaltung über ein hohes Potenzial für die Vorhaltung von Funktionen der Daseinsvorsorge. Die LPG wurde im November 2011 mit der Erarbeitung des städtebaulichen Rahmenplanes für den Bahnhofsbereich Neustadt (Dosse) beauftragt und erstellte diesen in Zusammenarbeit mit der BSG mbH.

Die Erarbeitung des Rahmenplanes beinhaltete folgende Arbeitsschritte:

  • städtebauliche Bestandsaufnahme (Baustruktur, Nutzungsstruktur, Eigentümer, Erschließung, Freiflächen),
  • Ermittlung und Darstellung von Defiziten und Potenzialen (Leerstände, Fehlnutzungen, Gestaltungsdefizite, Flächen- und Nutzungspotenziale),
  • Definition der Zielvorstellungen und skizzenhafte Darstellung von Alternativen,
  • Neuordnungskonzept mit Darstellung der städtebaulichen Weiterentwicklung des Gebiets,
  • Maßnahmenkatalog mit Darstellung der Handlungserfordernisse und
  • Umsetzungsstrategie.

Im Ergebnis des städtebaulichen Rahmenplans wurden konkrete Ziele und Maßnahmen, mit denen eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsumfeldes durch die Beseitigung städtebaulicher Missstände gelingen kann, benannt. Dazu gehörten u. a.

  • die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie des Busbahnhofes
  • der Abriss bzw. bei einer möglichen Nachnutzung die Sanierung des Bahnhofsgebäudes
  • die Nachnutzung des denkmalgeschützten Lokschuppens und
  • die Sicherung und Erweiterung des Nahversorgungsangebotes in Bahnhofsnähe.

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