LPG

Schulentwicklungskonzeption Elbe-Elster Süd

Zeitraum: September 2013 bis Januar 2014
Auftraggeber: Gemeinsame Landesplanungsabteilung, Landkreis Elbe-Elster, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück, Falkenberg/Elster, Röderland, Mühlberg/Elbe, Amt Plessa, Amt Schradenland
Kurzbeschreibung: Konzept zur Entwicklung einer nachhaltig tragfähigen Schulstruktur in Elbe-Elster Süd

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Die LPG mbH wurde im September mit der Erstellung einer Schulentwicklungskonzeption für den südlichen Bereich des Landkreises Elbe-Elster beauftragt. Ziel der Schulentwicklungskonzeption ist die Beschreibung einer nachhaltig tragfähigen Schulstruktur für den Mittelbereich Elsterwerda-Bad Liebenwerda unter Hinzunahme der Städte Uebigau-Wahrenbrück und Falkenberg/Elster und unter der Prämisse des weitgehenden Erhalts einer wohnortnahen Versorgung.

Die Konzeption enthält im Wesentlichen die Vorausberechnung der Schülerzahlen für die einzelnen Schulbezirke der Grundschulen und die Berechnung des auf Basis der heutigen Verteilung von Übergängen erwartbaren Übergangsgeschehens in mehreren Schritten bis 2030 bzw. 2036. Grundlagen sind die Schulbevölkerungsstatistik der Schulentwicklungsplanung des Landkreises Elbe-Elster und die kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung des Landesamtes für Bauen und Verkehr. Auf dieser Basis wird die Tragfähigkeit der vorhandenen Schulstandorte ermittelt bzw. geschätzt, und es werden grundlegende Aussagen zu den kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsperspektiven der einzelnen Standorte getroffen.

Mit Blick auf die qualitative Entwicklung der Schullandschaft werden inhaltliche Entwicklungsperspektiven, mögliche Schärfungen von Schulprofilen und etwaige weitere Ansätze aufgezeigt, die geeignet sind, zum einen den Bildungserfolg zu steigern und zum anderen endogene Potenziale zur Rekrutierung des Fachkräftenachwuchses besser zu erschließen.

Abschließend werden Handlungsempfehlungen bzw. Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung des Standortsystems im Untersuchungsraum festgehalten und priorisiert.

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Schulentwicklungskonzeption für Oberhavel-Nord

Zeitraum: Mai 2008 bis August 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Im Rahmen der Konzeption werden regionale Handlungsbedarfe bezüglich der Schulnetzplanung und der Schulentwicklung im Allgemeinen in der Region Gransee, Zehdenick, Fürstenberg/Havel benannt und Empfehlungen zur Ausgestaltung der Schulentwicklung gegeben.

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Der Kooperationsvertrag des kooperativen Mittelzentrums Gransee-Zehdenick sieht zum Thema Bildung die gemeinsame und untereinander abgestimmte Entwicklung der Bildungslandschaft im Mittelbereich vor. Dazu ist auch die Erstellung einer gemeinsamen Schulentwicklungskonzeption vorgesehen. Mit dieser wurde die LPG im Rahmen des Kooperationsmanagements beauftragt.

Im Rahmen der Konzeption sollte aufgezeigt werden, wie sich die Schülerzahlen bzw. Jahrgangsstärken in den Schulen mittel- sowie langfristig entwickeln werden und wie auf diese Entwicklungen reagiert werden kann. Gegenstand der Untersuchung war darüber hinaus die qualitative Bewertung der Bildungslandschaft in Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel.

Die Vorausschätzung der Jahrgangsstärken in den einzelnen Schulen der Region hat ergeben, dass das Schulnetz in Trägerschaft der Kommunen Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel mittelfristig stabil ist. Dennoch sollte die Schulentwicklungsplanung aktiv gestaltet werden, um auf negative Entwicklungen kurzfristig reagieren zu können. Zusätzlich sollte der Verbesserung der schulischen Qualität eine stärkere Aufmerksamkeit gewidmet und Bildungsinvestitionen stärker in einen regionalen Kontext eingebettet werden. Am Ende der Untersuchung standen eine Reihe von Empfehlungen, die auf

  • die Sicherung der Schulstandorte in der Region,
  • ein verbessertes Übergangsmanagement zwischen den Schulformen,
  • die Sicherung der vorhandenen sonderpädagogischen Förderangebote und die Ausweitung der Begabtenförderung und
  • die Abstimmung der Schulanfangs- und -endzeiten in der Region zur optimierten Abwicklung des Schülerverkehrs

abzielen.

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Seniorenentwicklungsplan Oberhavel-Nord

Zeitraum: Mai 2008 bis August 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Erarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation der älteren Bevölkerung in Oberhavel-Nord

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Der weitere Verlauf der demografischen Entwicklung stellt die Kommunen in Oberhavel-Nord vor neue Herausforderungen:

Referenzprojekte_Daseinsvorsorge_seniorenkonzept ohv_t_bersichtIn den vergangenen Jahren hat sich die Altersstruktur in der Region bereits erheblich zugunsten der Senioren und zulasten der jüngeren Bevölkerung verschoben. Es ist zu erwarten, dass dieser Trend weiterhin anhalten und damit die Zahl der Senioren weiter steigen wird. Gleichzeitig verändern sich die Ansprüche und Bedürfnisse der Senioren. Sie sind über einen längeren Zeitraum der Nacherwerbsphase gesund, aktiv und streben nach gesellschaftlicher Teilhabe und einem möglichst selbstbestimmten Leben. Den Kommunen wird durch diese Veränderungen eine bewusstere Umgehensweise mit der älteren Bevölkerung und eine stärkere Anpassung an die Bedürfnisse der Senioren bei der Gestaltung des Lebensraumes abverlangt.

Zu diesem Zweck wurde die LPG von dem kooperativen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick mit der Erarbeitung eines Seniorenentwicklungsplanes beauftragt, der Möglichkeiten aufzeigen sollte, wie die Gestaltung der Seniorenpolitik in der Region in Zukunft erfolgen kann. Bevor im Ergebnis der Studie Maßnahmen in verschiedenen Handlungsbereichen entwickelt werden konnten, wurde zunächst die Lage der Senioren in Brandenburg und die Lebenssituation der älteren Bevölkerung in der Region untersucht und analysiert. Dabei kristallisierten sich bereits konkrete Bereiche heraus, in denen ein Handlungsbedarf besteht. Die insgesamt 27 Maßnahmen fanden sich in den nebenstehenden sektoralen Themenfeldern wieder:

Der Seniorenentwicklungsplan wurde Ende 2008 im Kooperationsrat Gransee-Zehdenick vorgestellt.

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Integriertes Verkehrskonzept für die Kleeblatt-Region

Zeitraum: Mai 2008 bis Januar 2009
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse
Kurzbeschreibung: Der Fokus des Verkehrskonzeptes liegt auf der Optimierung der ÖPNV-Anbindung in der Kleeblatt-Region. Dazu werden konkrete Maßnahmenvorschläge unterbreitet.

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Die Kleeblatt-Region (Kyritz, Neustadt (Dosse), Wusterhausen/Dosse) war in den vergangenen Jahren von der durch die Reduzierung der Regionalisierungsmittel verursachten Kürzung von Verkehrsleistungen im SPNV betroffen. Ende 2004 wurde die Spätverbindung aus Berlin nach Wittenberge und 2006 die Strecke Neustadt (D.) – Neuruppin abbestellt sowie der Takt zwischen Kyritz und Pritzwalk auf einen Zweistundentakt reduziert. Zur Vermeidung einer weiteren Ausdünnung des Verkehrsangebotes wurde die LPG mit der Erarbeitung eines integrierten Verkehrskonzeptes beauftragt. In diesem hat unser Büro konkrete Maßnahmen für die Umsetzung folgender Ziele in der Kleeblatt-Region erarbeitet:

  • Aufrechterhaltung und Sicherung bestehender SPNV-Verbindungen in der Region
  • Verbesserte Anbindung der Kleeblatt-Region an das Umland und Berlin
  • Qualifizierung der Region als Logistikdrehscheibe im Schienengüterverkehr.

Ergebnis der Untersuchung waren konkrete Einzelmaßnahmen in unterschiedlichen Handlungsbereichen. So sind zum einen Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur erforderlich. Dazu gehören die Sanierung und der Ausbau von Gleisanlagen, die Ergänzung und Aufwertung von Zugangsstellen sowie Beschleunigungsmaßnahmen. Weitere Maßnahmen zielen auf die Optimierung der Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsträgern des üÖPNV und SPNV ab. Ergänzend dazu sind bedarfsgerechte Ergänzungen von Verkehrsangeboten im Bereich des Schüler- und Berufsverkehrs sowie eine verbesserte Anbindung von/nach Berlin in den Spätstunden vorgesehen.

Integriertes Verkehrskonzept

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Verkehrskonzept Gransee-Zehdenick

Zeitraum: April 2008 bis Dezember 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Untersuchung zur Optimierung der ÖPNV-Anbindung zwischen Gransee und Zehdenick sowie zwischen Berlin und der Region Gransee-Zehdenick

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Die LPG wurde im Rahmen der Zusammenarbeit des kooperativen Mittelzentrums Gransee-Zehdenick mit der Erarbeitung von Strategien zur verbesserten verkehrlichen Anbindung der Region durch den ÖPNV beauftragt. Dabei standen zwei Ziele im Fokus:

  • Verbesserung der Verbindung zwischen Gransee und Zehdenick durch einen Städteschnellbus
  • Realisierung einer Spätanbindung der Region von/nach Berlin mit dem SPNV

Zu beiden Maßnahmenbereichen wurde jeweils eine umfangreiche Bestandaufnahme und -analyse der vorhandenen Rahmenbedingungen durchgeführt, Nachfragepotenziale ermittelt und daraus Konzeptvarianten zur Umsetzung der Ziele erarbeitet. Abschließend erfolgte jeweils eine Abwägung der Einzelvorschläge und eine Einschätzung der Umsetzungsperspektive der favorisierten Maßnahmen. Als ein Ergebnis dieser Untersuchung erfolgte mit Fahrplanwechsel im Dezember 2008 die Einrichtung einer zusätzlichen Spätverbindung mit der RB 12 von Berlin nach Templin. Dieser Zug erfreut sich ein dreiviertel Jahr nach seiner Einführung großer Beliebtheit und wird voraussichtlich weiterhin bestehen.

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WWK Lychen

Zeitraum: Mai 2006 bis September 2006
Auftraggeber: Stadt Lychen, Arbeiter-Wohnungsbaugenossenschaft-Lychen, Wohnungsbaugesellschaft Lychen GmbH
Kurzbeschreibung: Erarbeitung eines wohnungswirtschaftlichen und -politischen Konzeptes zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes und zur Vermeidung wohnungswirtschaftlicher Fehlentwicklungen und -investitionen in Lychen

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Im Frühjahr 2006 wurde die LPG durch die Stadt Lychen und die beiden großen Wohnungsunternehmen Lychens mit der Erstellung eines wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes (WWK) beauftragt.Ziel des WWK war die genaue Analyse und Bewertung des Wohnungsmarktes in Lychen und die Erarbeitung von Maßnahmen zu dessen Stabilisierung und zur Reduzierung vorhandener Leerstände.

Dazu erfolgte zuerst eine ausführliche und umfangreiche Bestandsaufnahme der allgemeinen Rahmenbedingungen sowie aller Objekte der drei Auftraggeber in der Stadt Lychen. Daran schloss sich eine genaue Bestandsanalyse an, die durch eine detaillierte Portfolioanalyse vervollständigt wurde. Die Ausgestaltung von Leitlinien und die Definition von wohnungswirtschaftlichen Zielen sowie die Ausarbeitung von konkreten auf die einzelnen Objekte bezogenen Maßnahmen bildeten den Abschluss des WWK. Die Bandbreite der entwickelten Maßnahmen reicht dabei von kleinteiligen Verbesserungen beim Wohnumfeld bis hin zu Abriss, Verkauf oder auch vollständiger Sanierung von Objekten. Insgesamt wurde eine leichte Reduzierung der Wohnungsbestände bei einer gleichzeitigen Aufwertung empfohlen, mit der die verbleibenden Objekte zukunftssicherer gemacht werden sollen. 

Das Arbeitsergebnis wurde im September 2006 den Auftraggebern, mit denen ein enger Kommunikationsprozess erreicht wurde, übergeben und in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt.

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WWK Gartz (Oder) und Oder-Welse

Zeitraum: März 2004 bis September 2004
Auftraggeber: Amt Gartz (Oder), Amt Oder-Welse, Bau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Gartz (Oder)
Kurzbeschreibung: Erstellung eines Ämter übergreifenden wohnungswirt-schaftlichen Konzeptes unter Anwendung einer umfassenden Portfolioanalyse

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Referenzprojekte_Wohnungswirtschaft_wwk gartz_ow_t_gartzIm Rahmen des Studienprojektes „Schrumpfung in der Region – die Uckermark“ wurde im Jahr 2004 die LPG mit der Erstellung eines regionalen wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes (WWK) beauftragt. Das WWK wurde inhaltlich auf Grundlage der „Richtlinie des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung wohnungspolitischer und wohnungswirtschaftlicher Konzepte zur Bewältigung des Strukturwandels auf örtlichen Wohnungsmärkten mit hohen Leerständen“ vom 17. Mai 2001, einschließlich der inhaltlichen und verfahrenstechnischen Anforderungen und Vorgaben der zugehörigen Anlage, erstellt.

Ziel des WWK war die Beseitigung von vorhandenen Leerständen im Untersuchungsgebiet. Dazu waren qualitative und quantitative Maßnahmen erforderlich, mit denen die betriebswirtschaftlichen Risiken der Wohnungsunternehmen und der kommunalen Bestände verringert und ihr Fortbestand gesichert werden konnte.

Referenzprojekte_Wohnungswirtschaft_wwk gartz_ow_t_prsentationEs wurden insgesamt 172 Objekte mit 1.147 WE auf ihre Qualität, Lage und Rentabilität hin untersucht und als Ergebnis für jedes Objekt konkrete Maßnahmenvorschläge zum weiteren Vorgehen unterbreitet. Die Bewertung der Objekte erfolgte mittels einer Portfolioanalyse. Dieser wurden insgesamt 21 Kriterien zur Objektqualität und dem Vermietungserfolg zugrunde gelegt, so dass letztendlich eine sachliche Bewertung der Gebäudebestände gegeben war. Zur Abstimmung des Vorgehens sowie erster Zwischenergebnisse fanden regelmäßige Sitzungen mit den beteiligten Kommunen und Wohnungsunternehmen statt.

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Fortschreibung des WWK für den Amtsbereich Oder-Welse

Zeitraum: März 2006 bis Dezember 2006
Auftraggeber: Wohnungsgesellschaft Oder-Welse (WOW)
Kurzbeschreibung: Fortschreibung des wohnungswirtschaftlichen und wohnungs-politischen Konzeptes der Ämter Gartz (Oder) und Oder-Welse aus dem Jahr 2004, bezogen auf die Objekte der WOW und der Gemeinden des Amtsbereiches Oder-Welse.

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Im Frühjahr 2006 wurde die LPG von der Wohnungsgesellschaft Oder-Welse mit der Fortschreibung des wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes der Ämter Gartz (Oder) und Oder-Welse für den Amtsbereich Oder-Welse beauftragt. In der methodischen Vorgehensweise orientiert sich das Konzept weitgehend an dem WWK aus 2004. Wieder lag der Entwicklung der Maßnahmen eine umfangreiche Analyse der Rahmenbedingungen und Bewertung des Wohnungsmarktes zugrunde. Zur Bewertung der Objekte ist ebenfalls eine detaillierte Portfolioanalyse durchgeführt worden.

Der Objektumfang ist in der Fortschreibung auf insgesamt 62 Objekte der WOW und der Gemeinden des Amtsbereiches Oder-Welse beschränkt. Das Arbeitsergebnis wurde im Dezember 2006 der WOW übergeben.

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WWK Templin

Zeitraum: November 2005 bis Juli 2006
Auftraggeber: Stadt Templin, Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark Templin e.G, Wohnungsbau GmbH Templin
Kurzbeschreibung: Mit dem wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzept für Templin gelang im Jahr 2007 die Aufnahme der Stadt in das Bundesprogramm Stadtumbau Ost. Damit wurde der Weg zur Stabilisierung und Bereinigung des Wohnungsmarktes in Templin – u. a. unter Zuhilfenahme von Fördermitteln – frei gemacht.

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Im Rahmen der Lehrtätigkeit unseres Büros am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin wurde 2005/2006 unter Leitung von Roland Schröder ein WWK für die Stadt Templin erstellt. Untersuchungsgegenstand waren 153 Objekte mit insgesamt 2.988 WE. Die Erstellung des WWK beinhaltete insbesondere

  • die Erarbeitung von Analysen der aktuellen Wohnungsmarktsituation,
  • die Erarbeitung von Prognosen zur zukünftigen Entwicklung des Wohnungsmarktes auf Basis der aktuellen Bevölkerungsprognose des Landes Brandenburgs,
  • die Bewertung des Wohnungsmarktes sowie des Wohnungsbestandes bezüglich seiner gegenwärtigen Situation, seiner örtlichen und regionalen Bedeutung sowie seiner Entwicklungspotentiale mithilfe einer detaillierten Portfolioanalyse,
  • die Erarbeitung wohnungspolitischer und wohnungswirtschaftlicher Maßnahmenvorschläge einschließlich der Abschätzung der Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten,
  • die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit und notwendiger Bürgerbeteiligungen sowie
  • die Moderation und Unterstützung der Abstimmungsprozesse zwischen den beteiligten Wohnungsunternehmen und der Stadt bei der Konzepterarbeitung.

Ergebnis der Planung waren Vorschläge zum weiteren Umgang mit den untersuchten Objekten. Dazu wurde zu jedem Gebäude ein Datenblatt mit allen relevanten Informationen zum Objekt und dem individuellen Maßnahmenvorschlag erstellt. Die Maßnahmen reichen von der Aufwertung der Wohnumfelder, über den Verkauf bis hin zum Abriss einzelner Objekte.

Als Konsequenz des WWK ist die Stadt Templin Anfang 2007 in den Kreis der Stadtumbaustädte aufgenommen worden und konnte sich seit dem erfolgreich am Stadtumbauprozess beteiligen. So fanden im Bereich Lychener Straße im Norden von Templin umfangreiche Teilrückbaumaßnahmen an den Plattenbauten und die Umgestaltung der Objekte in altengerechtes Wohnen statt. Dazu wurden u. a. Aufzüge ergänzt, barrierefreie Wohnungen geschaffen, Gemeinschaftsräume eingerichtet und Serviceleistungen integriert.Die Maßnahmen in der Nordstadt wurden vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR) und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. mit dem Gütezeichen "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.

Kurzfassung WWK

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