LPG

Städtebauliches Gutachten Stadt Templin

Zeitraum: Februar 2012 bis April 2012
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Erarbeitung eines städtebaulichen Gutachtens zu Entwicklungsoptionen des Standortes Salvador Allende in Templin

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In Templin liegt das Areal des ehemaligen FDGB-Ferienkomplexes Salvador Allende am Bürgergarten seit bald 20 Jahren brach. Das Gebäude des ehemaligen Bettenhauses und der dazugehörige Veranstaltungssaal „Hyperschale“ präsentieren sich heute ruinös und stark zerfallen. Die einst angelegten Außenanlagen sind verwildert. Dieser städtebauliche Missstand wirkt sich negativ auf das Umfeld und das gesamte Stadtbild aus und soll beseitigt werden.

Der Standort verfügt aufgrund seiner attraktiven Lage über Entwicklungspotentiale als Wohn- und Erholungsgebiet, die wegen der Ungewissheit über den Bau der Westumfahrung der Altstadt in den letzten Jahren nicht vorangetrieben wurden. Mit der Zurückstellung der Westumfahrung durch den Landesbetrieb für Straßenwesen eröffnen sich Chancen zur Neuordnung des städtebaulichen Problembereichs. Als mögliche Perspektiven für diesen Standort wurden bei der Stadt Templin fünf Nutzungskonzepte eingereicht.

Die LPG mbH wurde von der Stadt Templin beauftragt, diese Konzepte hinsichtlich der demografischen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen zu prüfen und zu ermitteln, unter welchen Voraussetzungen eine weitergehende Planung erfolgen kann. Im Rahmen des städtebaulichen Gutachtens sollen die Entwürfe hinsichtlich ihrer Nutzungsoptionen gemäß einer gezielten nachhaltigen Stadtentwicklung ausgelotet werden, um für das Planungsgebiet den Bereich der Entwicklungsmöglichkeiten eingrenzen und für das weitere Vorgehen fokussieren zu können.

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Konzeption zur Gründung einer Regionalen Entwicklungsgesellschaft Oberhavel-Nord

Zeitraum: November 2007 bis September 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Inhaltliche Vorbereitung der Gründung einer Regionalen Entwicklungsgesellschaft Oberhavel-Nord

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Im Zuge der Kooperation zwischen Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel war von Beginn an vorgesehen, für die Entwicklung der Region und die Koordinierung der Kooperation dauerhafte, sich selbst tragende Strukturen der Gebietskörperschaften zu etablieren. Aus diesem Grund wurde die LPG damit beauftragt, für eine zu gründende Regionale Entwicklungsgesellschaft (REG) ein Aufgaben- und Organisationskonzept sowie einen Gesellschaftsvertrag zu erarbeiten. Als Ziel- und Aufgabenstellungen der REG wurden darin

  • die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Region als Wirtschafts-, Verwaltungs-, Arbeitsplatz- sowie als Einzelhandels- und Tourismusstandort,
  • die Sicherung der Tragfähigkeit der zentralörtlichen Einrichtungen,
  • die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung,
  • der Aufbau eines gemeinsamen Marketings,
  • die enge Abstimmung und Zusammenarbeit in Kultur, Freizeit und Tourismus sowie
  • die Fortführung des Kooperationsmanagements

definiert. Im Organisationskonzept wurden Aussagen

  • zum Sitz und zur Struktur der Gesellschaft,
  • zu den Kosten und der Finanzierung der Gesellschaft,
  • zu den Geschäftsfeldern sowie
  • zum Personal und dessen Qualifikation

getroffen. Abschließend wurde durch die LPG ein Gesellschaftsvertrag für die Regionale Entwicklungsgesellschaft erstellt, auf dessen Grundlage die REGiO-Nord [Link] Anfang 2009 ihre Arbeit aufgenommen hat.

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Raumordnerisches Konzept Kyritz, Neustadt (D.), Wusterhausen/D.

Zeitraum: August 2006 bis Januar 2007
Auftraggeber: Amt Neustadt (Dosse), Stadt Kyritz, Gemeinde Wusterhausen/Dosse, Gemeinde Gumtow
Kurzbeschreibung: Nachweis des Bedarfs zur Ausweisung eines Mittelzentrums im Altkreis Kyritz im Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg

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Mit dem Wegfall der Grundzentrenebene im Rahmen der Überarbeitung des Landesentwicklungsplanes für Berlin und Brandenburg sahen sich die Kommunen des Altkreises Kyritz veranlasst, zur Sicherung der Daseinsvorsorge in der Region gegenüber dem Land aktiv zu werden. Aus diesem Anlass wurde die LPG Mitte 2006 mit der Erarbeitung eines Raumordnerischen Konzeptes (ROK) für den Altkreis Kyritz beauftragt. Ziel der Konzeption war es, die Notwendigkeit der Ausweisung eines Mittelzentrums im Altkreis Kyritz und das Vorhandensein tragfähiger mittelzentraler Einrichtungen und Funktionen in einem eigenständigen Mittelbereich nachzuweisen. Aus einer umfangreichen Analyse der mittelzentralen Einrichtungen und Funktionen in der Region und deren Tragfähigkeiten ging letztlich die Stadt Kyritz als geeignetes Mittelzentrum hervor. Im weiteren Verlauf wurden Kooperationspotenziale in verschiedenen Handlungsfeldern ermittelt sowie Empfehlungen zur Ausgestaltung der Kooperation in der Verantwortungsgemeinschaft gegeben, um die Tragfähigkeit des Mittelzentrums Kyritz und die Sicherung der Daseinsvorsorge im Kooperationsraum dauerhaft gewährleisten zu können.
Das ROK wurde im Frühjahr 2007 von den zuständigen Gremien der Auftraggeber beschlossen. Als Reaktion auf die Arbeitsergebnisse des ROK sowie intensive Gespräche auf Landes-, Regional- und Landkreisebene wurde das Mittelzentrum Kyritz mit dem Mittelbereich, der die Gebiete der Stadt Kyritz, des Amtes Neustadt (Dosse) und der Gemeinde Wusterhausen/Dosse sowie der Gemeinde Gumtow aus dem Landkreis Prignitz umfasst, in den Entwurf den LEP B-B aufgenommen. Damit konnte ein landkreisübergreifender Mittelbereich festgelegt werden. Die Kooperation der Auftraggeber mündete in einen Kooperationsvertrag, der ebenfalls von der LPG erstellt wurde.

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Studie zur interkommunalen Kooperation von Feldberg, Fürstenberg/Havel und Lychen

Zeitraum: Juli 2005 bis April 2006
Auftraggeber: Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, Stadt Fürstenberg/Havel, Stadt Lychen
Kurzbeschreibung: Auslotung von Kooperationspotenzialen im Raum Feldberger Seenlandschaft, Fürstenberg/Havel, Lychen zur Sicherung der Daseinsvorsorge

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Im Jahr 2005/06 wurde durch die LPG eine Studie zur interkommunalen Zusammenarbeit der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft und der Städte Fürstenberg/Havel und Lychen erstellt, womit über die Kooperation dreier Gebietskörperschaften in zwei Bundesländern und drei Landkreisen geforscht wurde. Die Machbarkeitsstudie enthält für die Handlungsfelder

  • Wirtschaft und Beschäftigung,
  • Bildung und Jugend,
  • Gesundheit,
  • Verkehr,
  • Tourismus, Natur und Marketing sowie
  • öffentliche Verwaltung und Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur

Untersuchungen der vorhandenen Strukturen sowie Zielvorstellungen, erste Maßnahmen und Umsetzungsvorschläge zu Kooperationsmöglichkeiten. Auf Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme und -analyse, die auch Prognosen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung und -struktur enthält, wurde für das Gebiet der Auftraggeber ein Gesamtleitbild entwickelt und Empfehlungen

  • zum Verfahren und der weiteren Vorgehensweise,
  • zu konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der Kooperation,
  • zur Verteilung von Kompetenzen,
  • zur Aufgaben- und Arbeitsteilung,
  • zum Aufbau gemeinsamer Verwaltungsstrukturen sowie
  • zu geeigneten Standorten für gemeinsame öffentliche Verwaltungs- sowie Infrastruktureinrichtungen

gegeben. Die Studie diente damit der Untersuchung möglicher Kooperationspotenziale sowie der Einrichtung einer gemeinsamen Tourismusadministration für die Feldberger- bzw. Uckermärkische Seenlandschaft, auf deren Basis ein Zweck- bzw. Planungsverband gegründet oder eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen werden könnte. Gleichzeitig wurden Maßnahmen zur Sicherung der grundzentralen Daseinsvorsorge sowie zur Erhaltung der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Lychen erörtert.

Die Ergebnisse der Studie wurde im Frühjahr 2006 den Auftraggebern übergeben und in den jeweils zuständigen Gremien vorgestellt.

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Raumordnerisches Konzept Oberhavel-Nord

Zeitraum: August 2005 bis Mai 2006
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Gutachten zur Notwendigkeit der Ausweisung der Städte Gransee und Zehdenick als kooperatives Mittelzentrum im Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg

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Vor dem Hintergrund der Überarbeitung des Zentrale-Orte-Systems im Rahmen des Landesentwicklungsplanes Berlin-Brandenburg (LEP B-B) beschlossen das Amt Gransee und Gemeinden und die Stadt Zehdenick darauf hinzuwirken, aufgrund ihrer mittelzentralen Ausstattungen und der bereits praktizierten engen Kooperation als Mittelzentrum in Funktionsteilung in den LEP B-B aufgenommen zu werden. Bislang hatten sowohl Gransee als auch Zehdenick den Status eines Grundzentrums mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums. Die LPG wurde damit beauftragt, in einem Raumordnungskonzept zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine solche Ausweisung vorliegen, gegebenenfalls einen tragfähigen Mittelbereich nachzuweisen und Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Kooperation aufzuzeigen.

Durch die Untersuchung aller für die Daseinsvorsorge relevanten Einrichtungen im Amt Gransee und Gemeinden sowie der Stadt Zehdenick und der Auswertung ihrer Einzugsbereiche und Tragfähigkeiten wurde ein Mittelbereich mit dem kooperativen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick nachgewiesen. Gransee und Zehdenick verfügen gemeinsam über alle wesentlichen mittelzentralen Institutionen in den Bereichen Erreichbarkeit und ÖPNV, Bildung und Jugend, Gesundheit und Altenpflege sowie überregionale Behörden, weshalb eine enge – vertraglich gesicherte – Kooperation unerlässlich ist. Ohne die Ausweisung des Mittelzentrums Gransee-Zehdenick ergäbe sich für die Region Oberhavel-Nord eine Versorgungslücke. Die Landesregierung ist im Jahr 2006 der Empfehlung aus dem Raumordnerischen Konzept gefolgt und hat Gransee-Zehdenick als Mittelzentrum in Funktionsteilung in den Entwurf des LEP B-B aufgenommen.

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