LPG

SWOT-Analyse für den Leitbildprozess Beelitz

Zeitraum: Oktober 2012 bis Februar 2013
Auftraggeber: Stadt Beelitz
Kurzbeschreibung: Erstellung einer SWOT-Analyse für den Leitbildprozess der Stadt Beelitz

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Die Stadt Beelitz hat im Jahr 2012 den Auftakt für eine öffentliche Diskussion zur Entwicklung ihrer Stadt und der dazugehörigen Ortsteile bis ins Jahr 2025 gegeben. Die Ergebnisse sollten in einem Leitbild zusammengefasst werden.

Als Grundlage für die Ausgestaltung des Leitbildprozesses sollte eine SWOT-Analyse dienen, welche die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken insbesondere für die Handlungsfelder Stadt und Umwelt, Sicherheit und Ordnung, Bildung, soziale Infrastruktur und Generationen, Kultur, Freizeit, Tourismus und Sport, Energie und Wirtschaft sowie zentrale Verwaltung und Kooperation untersucht und bewertet. Die SWOT-Analyse basiert auf der Fortschreibung der Bestandsanalyse der Mittelbereichsentwicklungskonzeption (MEK) Werder (Havel) – Beelitz, die durch die LPG erstellt wurde.

Aufgrund dieser Vorkenntnisse wurde die LPG im Oktober 2012 damit beauftragt, die SWOT-Analyse in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber zu erarbeiten. Ziel war es, die vorrangigen Handlungsbedarfe samt einer Bewertung der Handlungsoptionen vor dem Hintergrund der gesamtstädtischen Entwicklungssperspektiven zu benennen und eine Empfehlung für die thematische Schwerpunktsetzung bei der weiteren Erarbeitung des Leitbildes zu formulieren. Die Ergebnisse wurden in einem Workshop der Öffentlichkeit vor- und zur Diskussion gestellt. Dabei wurden als die folgenden prioritären Handlungsfelder mit den dazugehörigen Handlungsoptionen herausgearbeitet:

Handlungsfeld prioritäre Handlungsoptionen
Stadt und Umwelt Schaffung von altersgerechtem Wohnraum
Fortführung Innenstadtbelebung/Sanierung
Energie und Wirtschaft Fachkräftesicherung
Ansiedlung Einzelhandel in der Innenstadt
fokussierte Energiepolitik/alternative Energien
Soziale Infrastruktur und Generationen Schaffung seniorengerechter Angebote
Ergänzung von Pflegeplätzen, Tagespflege
Schaffung generationenübergreifender Angebote
kontinuierliches Pflegemonitoring
Sicherung der Versorgung mit (Fach-)Ärzten

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Rahmenplan Neustadt (Dosse)

Zeitraum: November 2011 bis August 2012
Auftraggeber: Amt Neustadt (Dosse)
Kurzbeschreibung: Städtebaulicher Rahmenplan für das Bahnhofsumfeld von Neustadt (Dosse)

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Der im Zentrum von Neustadt (Dosse) gelegene Bahnhof ist für viele Berufspendler und Einwohner der Verknüpfungspunkt im öffentlichen Verkehrsnetz. Für Besucher stellt er die Visitenkarte von Neustadt (Dosse) und der gesamten Kleeblattregion dar. Aufgrund zahlreicher städtebaulicher und funktionaler Defizite präsentiert sich der Bahnhofsbereich jedoch zum größten Teil ungeordnet und wenig attraktiv. Mit dem Blick auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Veränderungen des Mobilitätsverhaltens verfügt der Bahnhof aufgrund der zentralen Lage sowie der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Amtsverwaltung über ein hohes Potenzial für die Vorhaltung von Funktionen der Daseinsvorsorge. Die LPG wurde im November 2011 mit der Erarbeitung des städtebaulichen Rahmenplanes für den Bahnhofsbereich Neustadt (Dosse) beauftragt und erstellte diesen in Zusammenarbeit mit der BSG mbH.

Die Erarbeitung des Rahmenplanes beinhaltete folgende Arbeitsschritte:

  • städtebauliche Bestandsaufnahme (Baustruktur, Nutzungsstruktur, Eigentümer, Erschließung, Freiflächen),
  • Ermittlung und Darstellung von Defiziten und Potenzialen (Leerstände, Fehlnutzungen, Gestaltungsdefizite, Flächen- und Nutzungspotenziale),
  • Definition der Zielvorstellungen und skizzenhafte Darstellung von Alternativen,
  • Neuordnungskonzept mit Darstellung der städtebaulichen Weiterentwicklung des Gebiets,
  • Maßnahmenkatalog mit Darstellung der Handlungserfordernisse und
  • Umsetzungsstrategie.

Im Ergebnis des städtebaulichen Rahmenplans wurden konkrete Ziele und Maßnahmen, mit denen eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsumfeldes durch die Beseitigung städtebaulicher Missstände gelingen kann, benannt. Dazu gehörten u. a.

  • die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie des Busbahnhofes
  • der Abriss bzw. bei einer möglichen Nachnutzung die Sanierung des Bahnhofsgebäudes
  • die Nachnutzung des denkmalgeschützten Lokschuppens und
  • die Sicherung und Erweiterung des Nahversorgungsangebotes in Bahnhofsnähe.

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Stadtumbaustrategie Zehdenick

Zeitraum: Juni 2010 bis Oktober 2010
Auftraggeber: Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Erarbeitung einer Stadtumbaustrategie unter besonderer Beachtung des innerstädtischen gründerzeitlichen Altbauquartiers

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Im Rahmen einer durch unser Büro durchgeführten Vor-Voruntersuchung für den Reuterkiez zur Prüfung des Einsatzes einer Erhaltungssatzung gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 BauGB wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung, das Vorhandensein eines baulichen Aufwertungspotenzials, eines Aufwertungsdrucks und eines sozialen Verdrängungspotenzials im Gebiet in verschiedenen Ausprägungen vorhanden sind.

Für die mögliche Einführung des sozialen Erhaltungsrechts sind jedoch vertiefende Untersuchungen als zweiter Verfahrensschritt erforderlich. Mit der Voruntersuchung wird dieser zweite Verfahrensschritt zur Festlegung eines sozialen Erhaltungsgebietes eingeleitet. Dazu werden folgende Fragestellungen beantwortet:

  • Wie setzt sich die zu schützende Wohnbevölkerung zusammen?
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der vorhandenen Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, dem Wohnungsangebot und der sozialen, grünen und verkehrlichen Infrastruktur?
  • Welche konkreten negativen städtebaulichen Folgen sind durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erwarten?
  • Welche Handlungserfordernisse bestehen im Gebiet und welche (Schutz-)Ziele können mit einer sozialen Erhaltungsverordnung verfolgt werden?
  • Wie ist das potenzielle Erhaltungsgebiet räumlich abzugrenzen, um innerhalb des Geltungsbereichs die Erreichung der aufgestellten Erhaltungsziele gewährleisten zu können?
  • Welche Auswirkungen kann die auf der Landesebene beschlossene Umwandlungsverordnung für das Quartier Reuterplatz entfalten, wenn es soziales Erhaltungsgebiet werden sollte?
  • Mit welchen Kriterien für Genehmigungen gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 kann die Durchsetzung der Erhaltungsziele ermöglicht und rechtssicher gewährleistet werden?

Im Ergebnis der Voruntersuchung wird somit festgestellt, ob sich die Ergebnisse der Vor-Voruntersuchung bestätigen lassen und somit die Anwendungsvoraussetzungen zum Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung vorliegen. Für diesen wahrscheinlicheren Fall wird eine räumlich klar abgegrenzte Gebietskulisse auf Blockebene vorgeschlagen und ein Satzungsentwurf einschließlich einer ausführlichen Begründung vorgelegt. Für einen wirkungsvollen und an den Erfordernissen orientierten Einsatz werden gebietsbezogene Genehmigungskriterien empfohlen. Falls die Anwendungsvoraussetzungen doch nicht vorliegen sollten, wird für die Öffentlichkeit und die Bezirkspolitik eine ausführliche Erläuterung erstellt.

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Stadtumbaustrategie Templin

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Stadtumbaustrategie für die Stadt Templin mit einem Planungshorizont bis 2020

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Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des wohnungswirtschaftlichen und wohnungspolitischen Konzeptes in das Stadtumbauprogramm aufgenommen und hat seit dem eine Reihe beispielgebender Maßnahmen umsetzen können. So fanden im Bereich Lychener Straße im Norden von Templin umfangreiche Teilrückbaumaßnahmen an den Plattenbauten und die Umgestaltung der Objekte in altengerechtes Wohnen statt. Dazu wurden u. a. Aufzüge ergänzt, barrierefreie Wohnungen geschaffen, Gemeinschaftsräume eingerichtet und Serviceleistungen integriert.

Die Maßnahmen in der Nordstadt wurden vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. als besonders zukunftsweisend benannt und mit dem Gütezeichen "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft" ausgezeichnet.
Referenzprojekte_Stadtentwicklung_stadtumbau templin_t_woba

Trotz dieses positiven Beispiels ist der Anpassungsprozess des Wohnungsmarktes an die demografischen Herausforderungen in Templin noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund ist der Stadtumbau weiter fortzuführen. Um die planerischen Grundlagen für die weitere Arbeit zu schaffen und zu ermitteln, welche Stadtquartiere im Planungszeitraum 2020 im Fokus stehen, hat die LPG unter Beteiligung der größten Wohnungsunternehmen von Templin eine Stadtumbaustrategie erarbeitet.

 

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Stadtumbaustrategie Strausberg

Zeitraum: Juli 2009 bis Dezember 2009
Auftraggeber: Stadt Strausberg
Kurzbeschreibung: Entwicklung einer Strategie zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden stadtentwicklungspolitischen Aufgaben im Bereich Stadtumbau

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Seit Inkrafttreten des Programms Stadtumbau Ost „Für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ im Jahr 2001 beschäftigt sich die Stadt Strausberg intensiv mit dem Thema Stadtumbau und reichte im Jahr 2002 einen entsprechenden Wettbewerbsbeitrag ein. Zunächst zählte Strausberg nicht zu den 34 ausgelobten Preisträgern, wurde jedoch vom damaligen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung zur Beteiligung an der Neuauflage des Bund-Länder-Förderprogramms im Jahr 2009 aufgefordert.

Die notwendige Voraussetzung für die Beteiligung am Stadtumbau 2010-2016 ist ein INSEK als übergeordnete, Handlungsfelder übergreifende Konzeption und eine Stadtumbaustrategie mit dem Schwerpunkt Wohnen. Die Notwendigkeit an der Beteiligung am Stadtumbau besteht u. a. darin, dass der demografische Wandel auch an Strausberg nicht spurlos vorüberging. Zwar konnten die erheblichen Bevölkerungsverluste der Nachwendejahre um die Jahrtausendwende zunächst gestoppt werden, dennoch setzt sich der negative Bevölkerungstrend bis dato - wenn auch in abgeschwächter Form - fort.

Mit der Stadtumbaustrategie verfolgte die Stadt das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft mittel- bis langfristig Strategien zu entwickeln, die im Vergleich zu anderen Brandenburger Städten noch stabile städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Situation auch zukünftig aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Dazu war es notwendig, in Vorausschau auf die zukünftige Entwicklung und unter Berücksichtigung der Prognosen, geeignete Maßnahmen zu treffen, um zukünftige Wohnungsmarktprobleme frühzeitig zu vermeiden. Ziel der durch die LPG erstellten Stadtumbaustrategie waren strategische Entscheidung darüber, welche Entwicklung in den einzelnen Stadtquartieren zukünftig eingeschlagen werden sollte und welche konkreten Abriss-, Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen für die Sicherung eines jeden Stadtquartiers erforderlich sind. Als Stadtumbaugebiete wurden dabei die Hegermühle sowie Strausberg Ost festgelegt. Neben Abrissen umfasste der Maßnahmenkatalog auch eine Vielzahl an Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld und Anpassungsmaßnahmen bei der sozialen Infrastruktur.

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept Berlin-Buch

Zeitraum: April 2008 bis Februar 2009
Kooperationspartner: Bezirksamt Pankow, Max-Delbrück-Centrum, Wohnungsun-ternehmen, Berlin-Buch BiotechPark Management GmbH
Kurzbeschreibung: Im Rahmen eines Studienprojektes am Institut für Regionalplanung der TU Berlin erfolgte unter Leitung von Roland Schröder und in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Berlin-Buch.

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Um Berlin-Buch als Stadtumbaukulisse im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ zu aktivieren und damit gefördertes Gebiet in der Städtebauförderung zu werden, wurde vom Senat und dem Bezirk Pankow im Jahr 2008 die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz INSEK, ist die Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln. Dazu ist die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und eine Prioritätensetzung auf ausgewählte Schlüsselmaßnahmen erforderlich.

Die Erarbeitung des INSEK erfolgte im Zusammenhang mit einem von Roland Schröder geleiteten Studienprojekt an der TU Berlin. Als Grundlage für die Erarbeitung konkreter (Schlüssel-)Maßnahmen wurden zunächst die Rahmenbedingungen auf Ebene neun kleinräumiger Gebietskulissen in den Handlungsfeldern Bevölkerungsentwicklung, Wohnen, Verkehr, Natur und Umwelt, soziale Infrastruktur sowie lokale Ökonomie intensiv analysiert. Im Rahmen einer SWOT-Analyse wurde anschließend die Situation in den einzelnen Handlungsfeldern bewertet und Handlungsbedarfe und Schwerpunkte definiert.

Im Ergebnis wurden eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen entwickelt und daraus drei Schlüsselmaßnahmen abgeleitet, denen eine besondere Bedeutung für die Entwicklung Buchs zukommt. Schlüsselmaßnahme I bezieht sich dabei auf die Weiterentwicklung und Stärkung des Zentrums von Buch, Schlüsselmaßnahme II sieht die Entwicklung eines Grünzuges mit Rad- und Fußweg auf den Flächen der ehemaligen Industriebahn im Vordergrund und Schlüsselmaßnahme III beinhaltet eine Gesamtmaßnahme zur Aufwertung des Quartiers Buch IV. Das Gebiet hat eine hohe Bedeutung als Wohnquartier für Buch, ist jedoch weitgehend unsaniert. Die Ergebnisse aus dem INSEK wurden mit der Bezirksverwaltung Pankow in mehreren Terminen abgestimmt.

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept Templin

Zeitraum: Mai 2007 bis Dezember 2007
Auftraggeber: Stadt Templin
Kurzbeschreibung: Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Kernstadt Templin

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Im Jahr 2006 wurde durch die Brandenburger Landesregierung die Neuausrichtung der Förderpolitik beschlossen. Zukünftig ist die Konzentration der Fördermittel auf die Regionalen Wachstumskerne und Stadtumbaustädte vorgesehen. Das Vorliegen eines INSEK ist dabei die Grundlage und die planerische Voraussetzung für eine finanzielle und organisatorische Unterstützung der Stadtentwicklung durch das Land Brandenburg.

Die Stadt Templin wurde im Februar 2007 auf Grundlage des wohnungswirtschaftlichen und -politischen Konzeptes in das Bundesprogramm Stadtumbau Ost aufgenommen und hat im direkten Anschluss die LPG mit der Erstellung eines INSEK beauftragt. Im INSEK Templin werden sektorale städtische Planungen in einer Gesamtstrategie gebündelt und dabei klare Prioritäten auf ausgewählte Schlüsselmaßnahmen gesetzt. Die erarbeitenen Ziele und Maßnahmen stehen dabei im Einklang mit den europäischen und landespolitischen Zielstellungen der Stadtentwicklungspolitik und sind auf eine langfristige Tragfähigkeit in Bezug auf die demografische Entwicklung in der Stadt ausgerichtet. Im Ergebnis des INSEK wurden als Schlüsselmaßnahmen die

  • Nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der Kurortqualität im erweiterten historischen Stadtkern und
  • Wasser, Wald, Wellness im Süden Templins

sowie weitere drei potenzielle Schlüsselmaßnahmen erarbeitet, deren Umsetzung für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. Die Schlüsselmaßnahmen setzen sich aus prioritären Einzelmaßnahmen zusammen und haben für die Stadtentwicklung Templins eine herausragende Bedeutung. Alle Maßnahmen wurden im Rahmen dreier Foren mit einer breiten (Fach-)Öffentlichkeit abgestimmt.Das INSEK stellt damit für die Stadt Templin den zukünftigen Handlungsrahmen für die weitere Entwicklung der (Innen-)Stadt dar.

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Rahmenplan Neubrandenburg

Zeitraum: April 2003 bis September 2003
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Neubrandenburg
Kurzbeschreibung: In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg erarbeiteten Studierende der TU Berlin unter Leitung von Roland Schröder eine Fortschreibung des Rahmenplanes für die Neubrandenburger Innenstadt.

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Im Jahr 1992 wurde von der Stadt Neubrandenburg ein städtebaulicher Rahmenplan für die Innenstadt Neubrandenburgs aufgestellt, der 1998 das erste Mal fortgeschrieben wurde. Im Jahr 2003 nahm das Studienprojekt unter Leitung von Roland Schröder die zwischenzeitlich veraltete Planung zum Anlass, die Fortschreibung des Rahmenplanes zum Inhalt der Projektarbeit zu machen.

Inhalt des Rahmenplanes ist neben der Auswertung vorhandener Planungen und einer sehr umfangreichen Bestandsanalyse ein Neuordnungskonzept für die Neubrandenburger Innenstadt. Das Neuordnungskonzept umfasst ein Nutzungskonzept für die Blöcke der Innenstadt, Vorschläge zu Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen, einen Entwurf für die Freiflächenplanung sowie eine Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt. Bei der Erarbeitung der Maßnahmen wurde ganz bewusst ein stärkerer Fokus auf die Aufwertung von Gebäuden und Wohnumfeldern gelegt und nur in geringem Maße Abriss- bzw. Rückbaumaßnahmen empfohlen. Die Konzepterstellung wurde von einer intensiven Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Neubrandenburg begleitet.

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Stadtumbaukonzept Eisenhüttenstadt

Zeitraum: April 2002 bis Juli 2002
Kooperationspartner: Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt
Kurzbeschreibung: Das Stadtumbaukonzept wurde im Rahmen eines Studienprojektes unter Leitung von Roland Schröder an der TU Berlin erstellt und beinhaltet Stadtteilkonzepte für drei Teilgebiete des „Wohnkomplexes VI“ in Eisenhüttenstadt.

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Im Rahmen eines Studienprojektes am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin wurde von rund 15 Studierenden ein Stadtumbaukonzept für Eisenhüttenstadt erarbeitet. Das Konzept wurde dabei nach den inhaltlichen und formalen Vorgaben für Wettbewerbsbeiträge der sich am Stadtumbauprozess beteiligenden Städte erstellt. Neben einem eigenen Leitbild und einem übergreifenden gesamtstädtischen Konzept für Eisenhüttenstadt entwickelte das Projekt in Arbeitsgruppen für die drei Teilgebiete „Holzwolle“ und „Mittelschleuse“ sowie den südlichen Teil des „Wohnkomplex VI“ Stadtteilkonzepte in Form von Rahmenplanentwürfen. Dazu wurde eine Exkursion nach Eisenhüttenstadt vorgenommen, um eine ausführliche Bestandsaufnahme durchzuführen. Das Konzept wurde in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt erstellt.

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