LPG

Stadt-Umland-Wettbewerb Strausberg

Zeitraum: März 2015 bis Oktober 2015
Auftraggeber: Stadt Strausberg
Kurzbeschreibung: Erstellung eines interkommunalen strategischen Konzeptes als Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb und Initiierung der interkommunalen Kooperation

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Die Städte Strausberg und Müncheberg, die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf sowie das Amt Märkische Schweiz beabsichtigen, die interkommunale Zusammenarbeit untereinander weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Dazu wurde die LPG mit der beratenden Begleitung und Steuerung der interkommunalen Kooperation sowie mit der Erstellung eines interkommunalen strategischen Konzeptes einschließlich konkreter Maßnahmen und Projekte als Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb beauftragt.

Mit der Weiterentwicklung der interkommunalen Kooperation wollen die Kommunen den Grundsätzen 2.10 und 2.12 (G) des LEP B-B entsprechen und gegebenenfalls weiteren Partnern die Mitarbeit ermöglichen. Die Zusammenarbeit soll erfolgen, um abgestimmte Entwicklungen für die wesentlichen Handlungsfelder der gehobenen mittelzentralen Daseinsvorsorge zu ermöglichen und die Infrastrukturentwicklung auf räumliche Schwerpunkte zu konzentrieren. Insbesondere in den Themenfeldern Gesundheit, Infrastruktur und Umwelt, Mobilität und Energie sowie Wirtschaft und Tourismus beabsichtigen die Partner eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit.

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Kooperationsmanagement „Uckermärker Seenlandschaft“

Zeitraum: laufend (seit Oktober 2012)
Auftraggeber: Stadt Templin, Stadt Lychen, Amt Gerswalde, Gemeinde Boitzenburger Land
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses im Mittelbereich Templin

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Die Städte Templin und Lychen sowie das Amt Gerswalde und die Gemeinde Boitzenburger Land bilden eine interkommunale Kooperationsgemeinschaft zur Sicherung mittelzentraler Funktionen im Mittelbereich Templin. Ziel der Kooperation ist die Sicherung sowie die gemeinsame Planung und Bereitstellung von Leistungen der mittelzentralen Daseinsvorsorge für den gemeinsamen Verflechtungsbereich.

Zur Unterstützung und Koordination der Arbeit in der Kooperation wurde die LPG im Oktober 2012 mit dem Kooperationsmanagement beauftragt. Die Aufgaben des Kooperationsmanagements liegen vor allem in

  • der Moderation von Abstimmungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen,
  • der Mitarbeit bei der Umsetzung von gemeinsamen planerischen Grundlagen der Kooperation,
  • der Entwicklung und Umsetzung weiterer interkommunaler Kooperationen,
  • der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung von Bürgern sowie von Institutionen in der Region sowie
  • der Vorbereitung auf eine mögliche Evaluation der Kooperation durch das Land Brandenburg.

Der Fokus der Tätigkeit des Kooperationsmanagements lag bisher insbesondere auf der Koordination der Gesamtmaßnahme im Programm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke". Als Planungsgrundlage dient hierfür die von der LPG erstellte Entwicklungskonzeption für den Mittelbereich Templin (MEK). Auf Basis der in der MEK aufgeführten Maßnahmen und der daraus entwickelten städtebaulichen Zielplanung werden durch die LPG Kosten- und Finanzierungsübersichten für die Gesamtmaßnahme einschließlich laufender Fortschreibungen sowie die Antragsunterlagen für die Programmjahre zusammengestellt. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Bewilligungsstellen und anderen Behörden.

Neben der Begleitung der Gesamtmaßnahme im Programm KLS hat die LPG im Rahmen des Kooperationsmanagements an der Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der MEK gearbeitet. Ende 2012 verständigten sich die Netzwerkpartner darauf, die Zusammenarbeit zunächst auf die Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus und Gefahrenabwehr zu fokussieren, da diese den größten Handlungsbedarf aufweisen. In diesem Zusammenhang wurde eine Unternehmensbefragung zum Thema Fachkräftemangel im Mittelbereich Templin durchgeführt und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die Kommunen abgeleitet. Darüber hinaus hat sich eine AG Brandschutz gebildet, die in regelmäßigen gemeinsamen Gesprächen, die Sicherstellung und Weiterentwicklung des Brandschutzes erörtert.

Nachfolgendes Plakat fasst die Aktivitäten des Kooperationsverbundes in den letzten Jahren zusammen:

koma templin_t_plakat

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Aufbau Kooperation Mittelbereich Neuenhagen

Zeitraum: Oktober 2009 bis März 2010
Auftraggeber: Gemeinde Neuenhagen, Gemeinde Hoppegarten, Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
Kurzbeschreibung: Beratung beim Aufbau der interkommunalen Kooperation im Mittelbereich Neuenhagen

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Die Gemeinden Neuenhagen, Hoppegarten, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen/Eggersdorf gehören seit Inkrafttreten des LEP B-B im Mai 2009 zu dem Mittelbereich des neuen Mittelzentrums Neuenhagen. Die Kommunen verständigten sich unmittelbar nach Ausweisung des Mittelzentrums darauf, eine interkommunale Kooperation aufzubauen und damit den Grundsätzen 2.10 und 2.12. des LEP B-B zu entsprechen. Ziel ist es, in den wesentlichen Bereichen der gehobenen mittelzentralen Daseinsvorsorge die Entwicklungen abzustimmen und gemeinsam zu gestalten.

Die LPG unterstützte den Mittelbereich Neuenhagen im Zeitraum Oktober 2009 bis März 2010 bei diesem Vorhaben. Im Rahmen der Beratung wurden mögliche Felder für Kooperationen herausgearbeitet, die Steuerung und Moderation der interkommunalen Kooperation in der Anfangsphase unterstützt und ein erster Entwurf für einen Kooperationsvertrag erstellt.

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Tourismuskonzept für die Kleeblatt-Region

Zeitraum: Mai 2009 bis April 2010
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse, Gemeinde Gumtow, Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse)
Kurzbeschreibung: Erstellung einer Tourismuskonzeption für die Kleeblatt-Region

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Der Tourismus spielt für die wirtschaftliche Entwicklung der Kleeblatt-Region eine wesentliche Rolle. Das derzeitige touristische Angebot ist sowohl quantitativ als auch thematisch äußerst vielfältig, wird bislang jedoch noch zu stark auf Basis der Einzelangebote entwickelt und vermarktet. Die Potenziale, die sich aus einer stärkeren Zusammenarbeit der kulturellen und touristischen Einrichtungen in der Region ergeben würden, wurden bislang noch nicht ausreichend genutzt.

Mit der gemeinsamen Tourismuskonzeption für die Kleeblatt-Region wurde eine Grundlage dafür geschaffen, diese Schwäche zu beheben und die Region gezielt zu entwickeln. Oberstes Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität durch qualitative, vielfältige sowie untereinander abgestimmte und vernetzte Angebote zu erhöhen. Dazu ist es erforderlich, die Einzelangebote zusammenzuführen, Angebote und Veranstaltungen stärker abzustimmen und die Vermarktung konsequent auf die Stärken und Besonderheiten der Region auszurichten. Um dies zu erreichen, ist ein Bestandteil der Tourismuskonzeption auch die Entwicklung einer geeigneten Organisationsstruktur.

Die endgültige Fassung der Konzeption (Stand April 2010) kann auf der gemeinsamen Internetseite der Kleeblatt-Region www.kleeblattregion.de unter "Kooperation" - "Downloads" heruntergeladen werden.

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Konzeption zur Kooperation der Museen im Mittelbereich Kyritz

Zeitraum: April 2009 bis November 2009
Auftraggeber: Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg
Kurzbeschreibung: Ermittlung von Kooperationsmöglichkeiten der Museen in der Kleeblattregion

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Die Museenlandschaft in der Kleeblattregion ist sehr vielfältig und deckt unterschiedliche Themen ab. Das Spektrum reicht von Technischen Denkmälern, über Heimatmuseen und ein Kloster bis hin zu sehr spezifischen Sammlungen wie der Ritter Kalebuz in Kampehl. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Museen jedoch sehr unterschiedlich entwickelt und aufbereitet. Eine Vernetzung findet bislang nur in Ansätzen statt.

Ziel ist deshalb die verstärkte Vernetzung und Kooperation der Museen der Kleeblattregion. In einem öffentlichen Workshop Ende 2008 in Kyritz wurde von einer Vielzahl der Teilnehmer die Gründung eines Museumsverbundes befürwortet. Die LPG war damit beauftragt, mögliche Kooperationsmodelle zu entwickeln und auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen.

Die Konzeption kann auf der gemeinsamen Internetseite der Kleeblatt-Region www.kleeblattregion.de unter "Kooperation" - "Downloads" heruntergeladen werden.

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Brandschutz in Oberhavel-Nord

Zeitraum: Juli 2008 bis September 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Ermittlung von Kooperationspotenzialen im Bereich Brandschutz für den Mittelbereich des kooperativen Mittelzentrums Gransee-Zehdenick

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Die Erarbeitung einer Konzeption zum Thema Brandschutz erfolgte im Rahmen des Kooperationsmanagements Gransee-Zehdenick. Kern der Untersuchung war die Identifizierung möglicher Kooperationsfelder im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes. Dabei lag das besondere Augenmerk auf den Themen

  • Nachwuchsförderung und -entwicklung,
  • gemeinsame Nutzung von Gerätschaften und Übungsanlagen,
  • Zusammenarbeit bei der Grundausbildung von Feuerwehrangehörigen sowie
  • Informationsaustausch auf Ebene der Führungskräfte.

Die Konzeption wurde Ende 2008 dem Kooperationsrat Gransee-Zehdenick vorgestellt und im Anschluss von diesem beschlossen.

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Bibliothekenverbund Oberhavel-Nord

Zeitraum: Juni 2008 bis August 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Prüfung von Möglichkeiten der Zusammenarbeit der öffentlichen Bibliotheken im Kooperationsraum Gransee-Zehdenick

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Im Rahmen der interkommunalen Kooperation zwischen dem kooperativen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick und dem dazugehörigen Mittelbereich ist ein hohes Kooperationspotenzial bei den öffentlichen Bibliotheken ermittelt worden. Die LPG wurde im Rahmen des Kooperationsmanagements beauftragt, die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit der Bibliotheken zu prüfen und zu initiieren. Dazu wurden

  • die Bestände der Bibliothekstandorte auf ihre Medienanzahl und Medienform hin untersucht,
  • die Zahl der Nutzer und die Nutzergruppen identifiziert,
  • ein Vergleich der jeweiligen Bibliothekssoftware durchgeführt,
  • die personelle und finanzielle Ausstattung der Standorte untersucht und
  • die Vermarktungsaktivitäten bewertet.

Die Analyse der Bestandssituation ergab das größte Kooperationspotenzial und die besten Umsetzungsperspektiven bei der Zusammenführung der Medien aller drei öffentlichen Bibliotheken in einem Online-Katalogverbund. Die Einrichtung dieses kommunalen Bibliothekenverbundes und die Finanzierung der notwendigen Investitionskosten durch den Kooperationsfonds wurden im Herbst 2008 durch den Kooperationsrat Gransee-Zehdenick beschlossen. 2010 erfolgte die Umsetzung des Projektes.

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Kooperationsmanagement Kleeblatt-Region

Zeitraum: April 2008 bis Dezember 2012
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses in der Kleeblatt-Region

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Im Auftrag der Stadt Kyritz, dem Amt Neustadt (Dosse) und der Gemeinden Wusterhausen/Dosse und Gumtow übernahm die LPG von April 2008 bis Dezember 2012 für die Kleeblatt-Region das Kooperationsmanagement. Ziele des Managements sind
  • die Verknüpfung der Prozesse der interkommunalen Kooperation,
  • die Umsetzung der Ansätze aus dem raumordnerischen Konzept und dem Kooperationsvertrag,
  • die Ausarbeitung des jährlichen Ziele-Maßnahmen-Kataloges,
  • die Öffentlichkeitsarbeit und die Beteiligung von Bürgern und Institutionen sowie
  • die Erstellung eines Integrierten Verkehrskonzeptes.

Das Jahr 2008 diente insbesondere der Identifizierung von Kooperationsprojekten im Rahmen eines Ziele-Maßnahmen-Kataloges sowie der Erstellung des integrierten Verkehrskonzeptes für die Kleeblatt-Region. Im November 2008 fand in diesem Zusammenhang ein Workshop mit rund 60 Teilnehmern in Kyritz statt, bei dem die Ideen für Kooperationsprojekte intensiv diskutiert und die Maßnahmen des Verkehrskonzeptes durch die LPG  vorgestellt wurden [Link]. Als ein wichtiges Kooperationsprojekt des Kleeblatts fand im Oktober 2008 zum ersten Mal die gemeinsame Ausbildungs- und Perspektivenmesse „PERSPECTA“ in Kyritz statt.

Die Jahre 2009 und 2010 wurden dazu genutzt, weitere konzeptionelle Grundlagen zu schaffen (Museumskonzept, Tourismuskonzept) und erste Maßnahmen umzusetzen. Über den Fortgang der Kooperation wurde die Öffentlichkeit am 14.11.2009 in dem zweiten Workshop des Kleeblatt-Verbundes informiert.

In Jahren 2011 und 2012 wurde die Zusammenarbeit zwischen den Mittelbereichskommunen des Kleeblatts mit Hilfe und Begleitung der LPG weiter intensiviert. Es wurde ein noch stärkerer Fokus auf die gemeinsame Umsetzung von Maßnahmen gelegt, die in einem gemeinsamen öffentlichen Workshop im November 2011 in Kyritz diskutiert wurden. Für weitere Informationen zur Kooperation bitte auf folgendes Bild klicken:

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Zum Anlass des fünfjährigen Bestehens der Kleeblattkooperation wurde durch die LPG eine Broschüre erstellt, die einen Überblick über die Zusammenarbeit im Kleeblattverbund seit 2007 dokumentiert. Sie fasst noch einmal die Strukturen und Ziele der Kooperation zusammen und gibt vor allem einen Überblick über die erreichten Arbeitsergebnisse und Leistungen. Zum Download der Broschüre bitte auf folgendes Bild klicken.

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Kooperationsmanagement Gransee-Zehdenick

Zeitraum: Juli 2007 bis September 2008
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses in Oberhavel-Nord

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Die LPG hat für das erste Jahr der vertraglich vereinbarten Kooperation zwischen dem Amt Gransee und Gemeinden, der Stadt Zehdenick und der Stadt Fürstenberg/Havel die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Kooperationsprozesses im Rahmen eines Kooperationsmanagements übernommen. Ziel des Kooperationsmanagements war es, in der Region dauerhafte, sich selbst tragende Strukturen zu etablieren, die die Umsetzung der Ziele des raumordnerischen Konzeptes und des Kooperationsvertrages unter enger Beteiligung der Stadt Fürstenberg/Havel ermöglichen. Perspektivisch war vorgesehen, das Kooperationsmanagement auf eine Regionale Entwicklungsgesellschaft (REG) zu übertragen und somit die Ausgestaltung der Kooperation künftig durch Akteure aus der Region vornehmen zu lassen. Das Kooperationsmanagement im diente folglich

  • dem Aufbau der REG, die sukzessive die Aufgaben des Kooperationsmanagements übernimmt und den Kooperationsfonds verwaltet,
  • der Vorbereitung und Erstellung des Ziele-Maßnahmen-Katalogs für das Jahr 2008 sowie dem Ausblick auf die Jahre 2009 und 2010,
  • der Profilbildung im Bereich der Schulen sowie der Abstimmung und Koordinierung der Kulturarbeit,
  • dem Aufbau einer funktionstüchtigen verkehrlichen Verbindung untereinander, insbesondere durch die konzeptionelle Ausgestaltung einer direkten Busverbindung zwischen Gransee und Zehdenick,
  • der Moderation von Abstimmungs-, Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen sowie
  • der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung von Bürgern sowie von Institutionen in der Region.

Für den gemäß des Kooperationsvertrages gegründeten Kooperationsrat im Mittelbereich des Mittelzentrums in Funktionsteilung Gransee-Zehdenick verfasste die LPG im Jahr 2007 darüber hinaus die Geschäftsordnung.

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Kooperationsvertrag Kyritz-Wusterhausen/D.-Neustadt (D.)

Zeitraum: März 2007 bis Juli 2007
Auftraggeber: Stadt Kyritz, Amt Neustadt (Dosse), Gemeinde Wusterhausen/Dosse
Kurzbeschreibung: Vertragsentwurf zur Ausgestaltung der interkommunalen Kooperation in der Kleeblatt-Region

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Auf Basis des raumordnerischen Konzeptes für die Kleeblatt-Region wurde von der LPG im Frühjahr 2007  ein "Kooperationsvertrag über die Bildung einer Verantwortungsgemeinschaft zur Sicherung mittelzentraler Funktionen im Mittelbereich des Mittelzentrums Kyritz" verfasst. Das Hauptaugenmerk der Kooperation liegt dabei auf der Sicherung und Entwicklung überörtlicher Versorgungsfunktionen sowie auf der wirtschaftlichen Stabilisierung der Region. Bestehende zentralörtliche Einrichtungen sollen durch die Kooperation langfristig vorgehalten und qualitativ weiterentwickelt werden.
Die Kooperation soll vornehmlich in den Handlungsfeldern

  • Bildung,
  • Gesundheit und soziale Versorgung,
  • Wirtschaft, Einzelhandel und Tourismus,
  • Kultur sowie
  • Verkehr und Siedlungsentwicklung
erfolgen. Das Gremium der interkommunalen Kooperation – der Kooperationsrat – wird aus den Hauptverwaltungsbeamten sowie politischen Vertretern der Mitgliedskommunen gebildet. Die Arbeitsweise des Kooperationsrates ist in der Geschäftsordnung festgehalten, welche ebenfalls durch die LPG erstellt wurde. Ein Kooperationsfonds bildet die finanzielle Grundlage für Kooperationsprojekte.
Der Kooperationsvertrag wurde intensiv beraten und von den zuständigen kommunalen Gremien mit einigen Ergänzungen beschlossen. Am 04. Juli 2007 wurde der Vertrag feierlich im Rathaus von Wusterhausen/Dosse unterzeichnet. Weitere Informationen zur Kooperation im Kleeblatt finden sich unter www.kleeblattregion.de.
Referenzprojekte_Interkommunale_Kooperation_kooperationsvertrag kleeblatt_t_vertrag

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Kooperationsvertrag Gransee-Zehdenick

Zeitraum: November 2006 bis Mai 2007
Auftraggeber: Amt Gransee und Gemeinden, Stadt Zehdenick
Kurzbeschreibung: Vertragsentwurf zur Ausgestaltung der interkommunalen Kooperation im funktionsteiligen Mittelzentrum Gransee-Zehdenick

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Im Jahr 2006/07 hat die LPG einen Kooperationsvertrag für das Amt Gransee und Gemeinden und die Stadt Zehdenick erstellt. In diesem raumordnerischen Vertrag werden

  • die Ziele für ein Mittelzentrum in Funktionsteilung definiert,
  • die Aufteilung der relevanten mittelzentralen Funktionen vereinbart,
  • Strategien zur Mentalitätsbildung in der Region beschlossen,
  • eine die künftige Kooperation tragende Struktur festgelegt,
  • die Verwendung bzw. Vergabe von Finanzmitteln, die aus der zentralörtlichen Einstufung resultieren, vorläufig geregelt sowie
  • Vereinbarungen für das weitere Vorgehen zur Umsetzung der interkommunalen Kooperation in verschiedenen Handlungsfeldern getroffen.

In diesem Sinne wird die Teilung der Aufgaben, die künftige Funktionswahrnehmung, die Verteilung von Kompetenzen festgeschrieben sowie die Schaffung neuer öffentlicher Verwaltungsstrukturen angestrebt. Die Inhalte und Festsetzungen des Kooperationsvertrages wurden mit den Vertretern der Stadt Fürstenberg/Havel, des Landkreises Oberhavel, der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung abgestimmt und anschließend in den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt und erläutert. Für die Region wurde zuvor im Raumordnerischen Konzept ein raumordnerisches Gesamtleitbild entwickelt und konkrete Empfehlungen für die Zuweisung von Aufgaben und Funktionen vorgenommen, auf deren Basis ein Vorschlag für die zentralörtliche Einstufung erfolgte.

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